Alex Mashinsky, der ehemalige CEO des bankrotten Krypto-Kreditgebers Celsius, hat einen Antrag auf Aufhebung seiner 12-jährigen Haftstrafe wegen Betrugs eingereicht. Der beim zuständigen Gericht eingereichte Antrag argumentiert, dass unzureichende rechtliche Vertretung und ungeklärte Beweisfragen das Urteil aufheben sollten.
Im Antrag angeführte Gründe
Mashinskys Rechtsvertretung behauptet, dass seine ursprünglichen Anwälte während des Prozesses und der Urteilsverkündung keine kompetente Vertretung geboten hätten. Der Antrag äußert zudem spezifische Bedenken hinsichtlich Beweismitteln, die laut der Einreichung vor dem Urteil der Geschworenen nicht ordnungsgemäß behandelt wurden. Weder das Gericht noch die Staatsanwaltschaft haben sich bislang öffentlich zu der neuen Einreichung geäußert.
Mashinsky wurde wegen Betrugs im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Celsius-Netzwerks verurteilt, das 2022 nach einem dramatischen Ansturm auf Kundeneinlagen Insolvenz anmeldete. Der ehemalige CEO erhielt eine 12-jährige Haftstrafe, nachdem eine Geschworenenjury ihn für schuldig befunden hatte, Investoren und Kunden über die finanzielle Lage des Unternehmens getäuscht zu haben. Seit seiner Verurteilung befindet er sich in Bundesgewahrsam.
Was als Nächstes kommt
Der Antrag liegt nun dem Urteilsrichter vor, der entscheiden muss, ob er eine Anhörung abhält oder auf Basis der Unterlagen entscheidet. Mashinskys Anwälte haben nicht angegeben, ob sie während des laufenden Verfahrens eine Freilassung gegen Kaution beantragen werden. Vorerst fügt der Fall ein weiteres Kapitel zu einer der bekanntesten Strafverfolgungen im Bereich Krypto-Betrug der letzten Jahre hinzu.




