China hat angekündigt, im Anschluss an ein Gipfeltreffen zwischen Präsident Donald Trump und Präsident Xi Jinping Zölle zu senken und den Marktzugang für US-landwirtschaftliche Erzeugnisse zu verbessern. Die von Peking in dieser Woche verkündeten Maßnahmen könnten die oft schwankenden Handelsbeziehungen zwischen den beiden Volkswirtschaften stabilisieren.
Was Peking zugesagt hat
Chinesische Beamte erklärten, sie würden die Zölle für eine Vielzahl amerikanischer landwirtschaftlicher Produkte senken und regulatorische Hürden abbauen, die den US-Landwirtschaftsexport eingeschränkt haben. Die Zusagen erfolgen nach direkten Gesprächen zwischen Trump und Xi, obwohl keine Seite eine detaillierte Liste der betroffenen Produkte oder Zollsenkungen veröffentlicht hat. Die Änderungen sollen voraussichtlich Produkte wie Sojabohnen, Mais und Schweinefleisch betreffen – Waren, die bei früheren Handelsstreitigkeiten im Mittelpunkt standen.
Zollsenkungen und ein erweiterter Marktzugang könnten die Unsicherheit für Unternehmen verringern, die Rohstoffe und Lebensmittel aus beiden Ländern beziehen. Lieferketten, die sich während des Handelskriegs von China abgewandt haben, könnten ihre Strategie nun überdenken. Rohstoffmärkte – von den Getreide-Futures in Chicago bis zu den Sojabohnen-Verträgen in Shanghai – haben bereits auf die Nachricht reagiert, wobei die Preise aufgrund der Erwartung gesteigerter US-Exporte schwanken.
Es wurden keine konkreten Termine festgelegt, wann die Zollsenkungen in Kraft treten oder wie die neuen Vorschriften zum Marktzugang durchgesetzt werden sollen. Beobachter erwarten eine formelle Ankündigung des chinesischen Ministeriums für Handel oder des Büros des US-Handelsbeauftragten. Das nächste bilaterale Arbeitsgruppentreffen, das in den kommenden Wochen erwartet wird, könnte weitere Einzelheiten zum Umfang der Senkungen und möglichen gegenseitigen Schritten der USA liefern.




