Der auf Arbitrum basierende Perpetuals-DEX AFX Trade wurde diese Woche durch einen Exploit seiner Verwahrungs-Bridge um 24 Millionen Dollar erleichtert. Der Angreifer transferierte die gestohlenen Gelder schnell nach Ethereum. AFX hat dem Hacker 30% der Beute angeboten, falls er den Rest zurückgibt.
Der Exploit
Der Angriff traf eine von AFX betriebene Verwahrungs-Bridge, nicht das Arbitrum-Netzwerk selbst. Diese Unterscheidung ist wichtig: Das zugrunde liegende L2 wurde nicht kompromittiert. Dennoch ist der Schaden real: 24 Millionen Dollar an Nutzer- und Protokollgeldern sind weg. Der Angreifer transferierte die gestohlenen Vermögenswerte kurz nach dem Exploit nach Ethereum, vermutlich um sie zu waschen oder auszuzahlen.
Die Reaktion
AFX reagierte mit einer On-Chain-Nachricht, in der dem Hacker 30% der gestohlenen Summe als Kopfgeld angeboten werden, wenn er die restlichen 70% zurückgibt. Dies ist eine gängige Taktik bei Krypto-Diebstählen – eine Möglichkeit, Gelder ohne langwierige rechtliche Auseinandersetzungen zurückzuerhalten. Das Angebot ist zeitlich begrenzt, allerdings hat AFX nicht bekannt gegeben, wie lange das Zeitfenster ist. Die Börse hat Auszahlungen pausiert und arbeitet mit Sicherheitsfirmen zusammen, um die Gelder zu verfolgen.
AFX hat noch keinen Zeitplan für die Wiederaufnahme der Auszahlungen bekannt gegeben. Der Hacker hat bis zur Frist des Kopfgeldes Zeit, sich zu entscheiden. Nimmt er das Angebot nicht an, wird AFX wahrscheinlich rechtliche und forensische Schritte einleiten. Vorerst müssen die Nutzer abwarten – und das 24-Millionen-Dollar-Loch wirft Fragen zur Sicherheit von Verwahrungs-Bridges im DeFi-Ökosystem auf.




