Bitcoin hat sich nach einem Rückgang auf 60.000 $ zu Beginn des Monats wieder auf 67.000 $ zurückgekämpft. Die Erholung erfolgt, während die Abflüsse aus börsengehandelten Fonds (ETFs) nachlassen und der breitere Markt Anzeichen abklingender Angst zeigt. Dennoch bleibt das Handelsvolumen dünn, was die Nachhaltigkeit der Rallye infrage stellt.
ETF-Abflüsse lassen nach
Die Verkaufswelle, die Bitcoin auf 60.000 $ drückte, wurde maßgeblich durch starke Abflüsse aus Spot-Bitcoin-ETFs verursacht. Diese Abflüsse haben nun nachgelassen, wodurch eine wichtige Quelle des Abwärtsdrucks beseitigt wurde. Die Verschiebung deutet darauf hin, dass institutionelle Anleger zumindest vorerst nicht mehr in Scharen die Flucht ergreifen.
Angst lässt nach
Die Marktstimmung hat sich zusammen mit der Kurserholung verbessert. Der Crypto Fear & Greed Index, der während des Rückgangs extreme Angst anzeigte, hat sich wieder in den neutralen Bereich bewegt. Dieser psychologische Wandel trägt oft zur Stabilisierung der Kurse bei, auch wenn er keine anhaltende Rallye garantiert.
Volumen hinkt hinterher
Trotz des Anstiegs um 7.000 $ bleibt das Handelsvolumen an den großen Börsen schwach. Geringes Volumen kann Kursbewegungen unzuverlässiger machen – einige wenige große Aufträge können den Markt stärker beeinflussen als in einem liquiden Umfeld. Es ist ein Zeichen dafür, dass viele Händler an der Seitenlinie sitzen und auf eine klarere Richtung warten.
Nächste Katalysatoren
Mit nachlassenden ETF-Abflüssen und schwindender Angst scheint die unmittelbare Panik vorbei zu sein. Doch das fehlende Volumen bedeutet, dass der Markt die Erholung noch nicht vollständig angenommen hat. Händler werden auf eine Zunahme der Aktivität oder einen neuen Katalysator achten, um zu bestätigen, ob Bitcoin über 67.000 $ halten und weiter steigen kann.




