Bitwise hat die Verwaltungsgebühren für den HYPE-Token in seinem Hyperliquid ETF ausgesetzt. Der Schritt erfolgt nach 5,6 Millionen Dollar an neuen Investitionen, nachdem 21Shares und BlackRocks BHYP ihre Ethereum-ETFs auf den Markt gebracht hatten. Es ist eine direkte Reaktion auf den intensiven Wettbewerb unter den neuen Fonds.
Gebührenpause tritt sofort in Kraft
Bitwise wird vorerst keine Gebühren für die HYPE-Token-Bestände erheben. Das Unternehmen hatte diese Gebührenstruktur bei der Einführung geplant, kehrte aber den Kurs um, sobald die Zuflüsse 5,6 Millionen Dollar überschritten. Es gibt keinen festgelegten Zeitplan für eine mögliche Wiederaufnahme der Gebühren. Die Pause gilt speziell für die HYPE-Komponente des Hyperliquid ETF. Dies ist in der ETF-Branche nicht üblich, wo Gebührenstrukturen nach der Einführung selten geändert werden.
Konkurrenzstarts lösen Kapitalzufluss aus
21Shares und BlackRocks BHYP sind in diesem Monat auf den Markt gekommen. Ihre Einführungen hatten sofortige Auswirkungen auf die Ethereum-ETFs. Der Hyperliquid-Fonds von Bitwise verzeichnete direkt nach dem Start dieser Konkurrenten seine größte Zuflussperiode. Die 5,6 Millionen Dollar repräsentieren das neue Nettovermögen, das in diesem Zeitraum zugeflossen ist. Es ist ein starker Start für einen neuen Fonds, aber immer noch ein Bruchteil des von etablierten Anbietern verwalteten Kapitals.
Was die Zuflusszahl verrät
Die 5,6 Millionen Dollar sind keine Schätzung oder Prognose – es ist der tatsächliche Kapitalzuwachs nach den Konkurrenzstarts. Dieser spezifische Betrag wurde zum Auslöser für die Gebührenpause von Bitwise. Das Unternehmen hat keine vorherigen Zuflusszahlen zum Vergleich offengelegt. Die Zahl ist wichtig, weil sie zeigt, dass das Interesse der Anleger trotz der Marktvolatilität hoch bleibt. Neue Ethereum-ETFs ziehen weiterhin echtes Geld an, selbst wenn mehrere Optionen verfügbar sind.
Strategischer Schachzug in einem überfüllten Feld
Da 21Shares und BlackRock nun im selben Bereich konkurrieren, passen sich kleinere Fonds schnell an. Die Gebührenpause von Bitwise ist eindeutig darauf ausgelegt, Anlegergelder abzuhalten. Das Unternehmen hat nicht erklärt, dass es die Gebühren der Konkurrenz flächendeckend angleichen wird – nur diese spezifische HYPE-Komponente wird ausgesetzt. Wie lange sie diesen Ansatz beibehalten können, hängt ganz davon ab, dass weiterhin neues Geld zufließt. Andere Unternehmen haben noch keine ähnlichen Änderungen angekündigt.
Bitwise hat kein Enddatum für die Gebührenaussetzung genannt. Das nächste Update hängt wahrscheinlich von den Zuflussdaten im Juli ab, wenn das Unternehmen sein verwaltetes Vermögen für den Monat meldet.




