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Britischer Sprinter CJ Ujah angeklagt im Betrugsschema zum Diebstahl von Krypto-Wiederherstellungssätzen

Britischer Sprinter CJ Ujah angeklagt im Betrugsschema zum Diebstahl von Krypto-Wiederherstellungssätzen

Die britische Polizei hat Sprinter CJ Ujah angeklagt, im Zusammenhang mit einem angeblichen Krypto-Betrug, bei dem Wallet-Wiederherstellungssätze durch Täuschungsanrufe gestohlen wurden. Der Fall fügt einen prominenten Namen zur wachsenden Liste von Athleten hinzu, die in Verbrechen im Bereich digitaler Vermögenswerte verwickelt sind.

Die Vorwürfe

Ujah, der vor einem Dopingverbot eine olympische Silbermedaille in der 4x100m-Staffel gewann, wurde diese Woche von britischen Behörden angeklagt. Die Polizei erklärt, das Schema habe darauf abgezielt, Opfer dazu zu bringen, ihre Krypto-Wallet-Wiederherstellungssätze – die Master-Keys, die die Kontrolle über digitale Vermögenswerte ermöglichen – preiszugeben. Die Diebstähle erfolgten über Täuschungsanrufe, wenngleich Details dazu, wer die Anrufer vorgaben zu sein, noch nicht veröffentlicht wurden.

So funktioniert der Diebstahl von Wiederherstellungssätzen

Wiederherstellungssätze sind die 12- oder 24-wörtigen Zeichenfolgen, die den Zugriff auf ein Krypto-Wallet wiederherstellen. Jeder, der in den Besitz dieser Sätze gelangt, kann das Wallet umgehend leeren, oft mit geringer Aussicht auf Rückgewinnung. In diesem Fall behaupten die Ermittler, dass die Betrüger Social Engineering – und nicht technisches Hacking – einsetzten, um die Opfer dazu zu bringen, ihre Sätze freiwillig am Telefon zu verraten.

Der 32-jährige Sprinter muss sich nächsten Monat vor Gericht verantworten. Bei einer Verurteilung droht ihm eine mögliche Gefängnisstrafe. Der Fall verdeutlicht, dass selbst bekannte Persönlichkeiten mittlerweile in Krypto-Betrugsfälle verwickelt werden – von der Förderung unseriöser Token bis hin zum angeblichen aktiven Mitwirken bei deren Ausführung.