Chainlink-Wale waren auf Einkaufstour und haben in weniger als einem Monat über 14 Millionen LINK-Token akkumuliert. An einem einzigen Tag dieser Woche wurden laut On-Chain-Daten mehr als 20 Transaktionen mit jeweils über 1 Million Dollar verzeichnet. Die Akkumulation hat die Wal-Bestände von unter 170 Millionen auf rund 182–183 Millionen LINK ansteigen lassen.
Wal-Aktivität steigt sprunghaft an
Analyst Ali Martinez stellte fest, dass die Wal-Aktivität bei Chainlink in den letzten zwei Wochen deutlich zugenommen hat. Der Anstieg bei großen Transaktionen – jede über 1 Million Dollar – deutet darauf hin, dass sich große Akteure vor einer möglichen Bewegung positionieren. Das Tempo der Akkumulation ist bemerkenswert: Die Wale haben in nur wenigen Wochen rund 12–13 Millionen LINK hinzugefügt, ein Tempo, das typische Akkumulationsperioden übertrifft.
Chainlinks RWA-Ranking
Chainlink belegt nun den zweiten Platz in Santiments Real World Assets (RWA)-Entwicklungsranking, nur hinter Hedera. Das Ranking misst die Entwicklungsaktivität auf GitHub und andere Kennzahlen im Zusammenhang mit der Tokenisierung realer Vermögenswerte. Chainlinks Orakelnetzwerk ist eine wichtige Infrastrukturschicht für viele RWA-Projekte, was erklären könnte, warum die Entwickler so aktiv bleiben.
Kursprognosen und ETF-Zuflüsse
Analyst Crypto Patel prognostiziert, dass LINK im nächsten Bullenzyklus 50 bis 100 Dollar erreichen könnte, und verweist dabei auf das aktuelle Marktverhalten und die ETF-Zuflüsse. Spot-LINK-ETFs haben seit ihrer Einführung keinen einzigen roten Monat verzeichnet, die kumulierten Nettozuflüsse übersteigen 125 Millionen Dollar. Diese stetige Nachfrage von institutionellen Produkten steht im Gegensatz zur Stimmung der Privatanleger. Patel behauptet, dass das Vertrauen der Privatanleger in LINK trotz der Akkumulation durch das „Smart Money“ gering ist.
Die Diskrepanz wirft die Frage auf: Wird die Überzeugung der Wale letztlich die Privatanleger zurückholen, oder hält die derzeitige Divergenz an? Vorerst setzt sich die Akkumulation fort, und die ETF-Zuflüsse bleiben positiv – zwei Signale, dass das große Geld das Interesse nicht verloren hat.



