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CLARITY Act passiert Bankenausschuss des Senats mit 15:9 Stimmen

CLARITY Act passiert Bankenausschuss des Senats mit 15:9 Stimmen

Der Digital Asset Market Clarity Act – besser bekannt als CLARITY Act – hat diese Woche den Bankenausschuss des Senats mit einer überparteilichen Abstimmung von 15:9 passiert und das Gesetz damit an den gesamten Senat weitergeleitet, wo es vor der Sommerpause zu einer entscheidenden Debatte im Plenum kommen könnte. Ziel des Gesetzes ist es, eine klare Zuständigkeitsverteilung zwischen der SEC und der CFTC für digitale Vermögenswerte zu definieren – ein Thema, das die Branche seit Jahren frustriert.

Was das Gesetz vorsieht

Der CLARITY Act würde einen bundesstaatlichen Rahmen für digitale Vermögenswerte schaffen und den Marktteilnehmern ein klareres Regelwerk an die Hand geben. Im Kern teilt er die Aufsicht: Die Commodity Futures Trading Commission soll die Führung bei digitalen Rohstoffen übernehmen, während die Securities and Exchange Commission für Token zuständig wäre, die die Definition von Wertpapieren erfüllen. Diese Aufteilung ist seit Langem eine Forderung von Krypto-Unternehmen, die sich zwischen zwei Regulierungsbehörden mit widersprüchlichen Vorgaben gefangen sahen.

Die Unterstützer

Große Krypto-Unternehmen wie Coinbase, Circle und Ripple unterstützen das Gesetz öffentlich. Coinbase-CEO Brian Armstrong äußerte sich auf Social Media positiv, wobei der genaue Wortlaut nicht überliefert ist. Der Branchenvorstoß erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Gesetz eine seltene überparteiliche Dynamik gewinnt – 15 Ausschussmitglieder stimmten dafür, 9 dagegen. Dieses Verhältnis deutet auf eine gewisse Unterstützung durch die Demokraten hin, obwohl die endgültige Abstimmung im Senat noch mehr benötigt.

Der Zeitplan

Das Gesetz benötigt nun 60 Stimmen im gesamten Senat, um ein Filibuster zu überwinden – eine hohe Hürde in einer knapp geteilten Kammer. Das Zeitfenster für Maßnahmen reicht von Mitte Mai bis Anfang August. Das Repräsentantenhaus geht am 27. Juli in die Sommerpause, der Senat am 10. August. Jede Verzögerung darüber hinaus verschiebt den Kampf in den Herbst, wenn der Wahlkalender die Gesetzgebungsarbeit zunehmend verdrängt.

Bitcoin-Sentiment erreicht FOMO-Zone

Auf der Marktseite berichtete Santiment, dass das Social-Sentiment-Verhältnis von Bitcoin am 15. Mai 1,55 bullische Kommentare pro 1,00 bärischen Kommentar erreichte – der höchste Wert in diesem Jahr. Das Analyseunternehmen stuft dieses Niveau als FOMO-Zone ein. Der vorherige Höchststand lag am 25. April bei 1,58. Ein Tiefststand von 0,59 am 18. April markierte eine Angstzone vor der Erholung. Das Verhältnis misst das Volumen positiver versus negativer Äußerungen auf Social-Media-Plattformen, und der aktuelle Wert deutet darauf hin, dass Händler aufgeregt sind – ein Signal, das oft mit einer Erschöpfung nach oben einhergeht.

Der CLARITY Act geht nun in den Senat, wo er 60 Stimmen benötigt, um voranzukommen. Die Uhr tickt: Das Repräsentantenhaus geht am 27. Juli in die Sommerpause, der Senat am 10. August.