Die EU-Bilanz
Deutschlands Zahl von 79 ist die höchste in der EU, vor Frankreich und den Niederlanden. Das Register zeigt nicht genau, wie weit diese beiden zurückliegen, aber die Lücke ist vorhanden. Das ist wichtig, denn das Register ist das offizielle Verzeichnis, welche Firmen unter MiCA, dem wichtigsten Krypto-Gesetz der EU, tätig sein dürfen. Eine höhere Zahl bedeutet, dass mehr Firmen den Genehmigungsprozess durchlaufen haben und nun aktiv Kunden bedienen. Deutschlands Spitzenposition macht es zum Referenzpunkt für Krypto-Lizenzen in der EU.
Sechs Banken neu in der Liste
Die neueste Aktualisierung des EU-Registers hat sechs Banken hinzugefügt. Das ist eine bemerkenswerte Veränderung. Die meisten Firmen auf der Liste waren bisher Krypto-native Akteure, daher deutet das Auftauchen traditioneller Banken darauf hin, dass sie unter denselben Regeln wie alle anderen in diesen Bereich eintreten. Die Ergänzungen bedeuten, dass Kreditinstitute die Genehmigung erhalten, Krypto-Dienste direkt anzubieten, nicht nur über Nebengeschäfte. Es ist ein konkretes Zeichen dafür, dass die Bankenseite der Branche sich zu denselben Bedingungen mit MiCA auseinandersetzt wie die Krypto-Firmen.
Warum Deutschlands Führung wichtig ist
Eine Genehmigung in einem EU-Mitgliedstaat erlaubt es einem Unternehmen, Kunden im gesamten Block unter den Passregeln von MiCA zu bedienen. Deutschlands 79 Lizenzen sind also nicht nur eine nationale Zahl – sie sind ein Tor zum EU-Markt. Krypto-Unternehmen, die in vielen Ländern tätig sein wollen, neigen dazu, einen Ort für die Genehmigung zu wählen, und Deutschland ist für die meisten Firmen dieser Ort geworden. Sein Vorsprung gegenüber Frankreich und den Niederlanden zeigt, dass der deutsche Markt derzeit der geschäftigste und aktivste für Krypto-Genehmigungen in der EU ist.
Das Register wird fortlaufend aktualisiert.




