Edward Zimbardi, der Mann, der laut Staatsanwaltschaft ein Krypto-Ponzi-Schema im Wert von 165 Millionen Dollar betrieben haben soll, ist nach seiner Abschiebung durch Fidschi wieder auf US-Boden. Er sieht sich nun Anklagen in den Vereinigten Staaten gegenüber, wie aus Gerichtsakten hervorgeht. Die Vorwürfe zeichnen das Bild eines Schemas, das digitale Vermögenswerte von Tausenden von Anlegern einsammelte und dann durch schlechte Handelsgeschäfte und persönliche Ausgaben verpulverte.
Die Abschiebung
Zimbardi wurde von Fidschi abgeschoben, um sich den Anklagen zu stellen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, während des Schemas Kryptowährungen von Tausenden von Anlegern eingesammelt zu haben. Die Abschiebung beendet eine Zeit der Ungewissheit darüber, ob er jemals zurückgebracht würde, um sich den Vorwürfen zu stellen.
Wohin das Geld floss
Gerichtsunterlagen besagen, dass Zimbardi mehr als 34 Millionen Dollar bei Währungsgeschäften verlor. Sie behaupten weiter, dass er mindestens 10 Millionen Dollar persönlich ausgab. Das ist ein Teil der 165 Millionen Dollar, die er beschuldigterweise eingenommen hat, obwohl der Rest nicht verrechnet ist. Die Zahlen deuten auf ein Schema hin, das sich schnell auflöste, sobald sich die Handelsverluste auftürmten.
Was nun passiert
Zimbardi sieht sich nun dem US-Rechtssystem gegenüber, in dem die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe vor Gericht beweisen muss. Der Fall ergänzt eine wachsende Liste von Krypto-Betrugsverfahren in diesem Jahr, sticht aber durch die Größe der mutmaßlichen Beute und die internationale Verfolgung hervor, die in Fidschi endete. Für die Tausenden von Anlegern, die ihre Kryptowährungen übergeben haben, bleibt die Frage offen, wie viel sie jemals zurückbekommen.




