Fortitude Mining hat Kaufverträge im Wert von rund 45 Millionen Dollar für Mining-Hardware und unterstützende Infrastruktur in Nebraska unterzeichnet. Die Investition zielt darauf ab, die vertikale Integration des Unternehmens im Zcash-Mining zu vertiefen, so der Bericht, der zuerst im The Energy Mag (ehemals The Miner Mag) erschien.
Vorstoß zur vertikalen Integration
Das Unternehmen kauft sowohl die Maschinen als auch die für ihren Betrieb erforderlichen Einrichtungen – ein Schritt, der Drittanbieter-Hosting überflüssig macht und Fortitude mehr Kontrolle über seine Hashrate gibt. Durch den Besitz des gesamten Stacks – von den ASICs bis zur Stromversorgung – kann das Unternehmen schneller auf Änderungen im Zcash-Netzwerk und auf Marktbedingungen reagieren.
Warum Nebraska
Nebraska bietet relativ niedrige Stromkosten und ein unternehmensfreundliches regulatorisches Umfeld für Kryptowährungs-Mining. Die reichlich vorhandene Windenergie des Bundesstaates entspricht zudem dem wachsenden Druck auf Miner, erneuerbare Energien zu nutzen. Die Standortwahl von Fortitude deutet auf eine langfristige Wette sowohl auf Zcash als auch auf den regionalen Energiemarkt hin.
Was der Deal beinhaltet
Die 45 Millionen Dollar umfassen Kaufverträge für Mining-Rigs und den Ausbau von Rechenzentrumsfläche in Nebraska. Die genaue Anzahl der Maschinen und der Zeitplan für die Inbetriebnahme wurden im ursprünglichen Bericht nicht genannt. Das Unternehmen hat noch nicht bekannt gegeben, wann die Infrastruktur vollständig betriebsbereit sein wird.
Zcash, eine datenschutzorientierte Kryptowährung, verwendet den Equihash-Algorithmus, der spezialisierte Hardware erfordert. Die vertikale Integration von Fortitude könnte dem Unternehmen helfen, einen Wettbewerbsvorteil zu behalten, während sich die Mining-Schwierigkeit anpasst.
Der Artikel im The Energy Mag nannte keine Lieferanten oder Partner für den Deal. Fortitude hat über die dem Magazin mitgeteilten Informationen hinaus keine öffentliche Stellungnahme abgegeben.




