Das 41-Minuten-Fenster
Der Angriff erfolgte rasend schnell. Laut Galaxys Analyse ereignete sich der gesamte Verlust innerhalb eines Zeitraums von 41 Minuten, was auf einen automatisierten oder hochkoordinierten Exploit hindeutet. Die beteiligten 1.196 Adressen deuten auf eine breite Streuung hin und nicht auf einen gezielten Raubzug. Coldcard hat die Ursache noch nicht bestätigt, aber die Geschwindigkeit und das Ausmaß deuten auf eine Schwachstelle hin, die es Angreifern ermöglichte, Gelder zu verschieben, bevor die Nutzer reagieren konnten.
Was Galaxy herausfand
Das Team von Galaxy Research verfolgte die gestohlenen Coins mithilfe von On-Chain-Daten. Die 70-Millionen-Dollar-Zahl basiert auf dem Bitcoin-Preis zum Zeitpunkt des Vorfalls. Das Unternehmen stellte fest, dass der Angreifer die Gelder kurz nach dem Raubzug auf eine kleine Anzahl von Wallets konsolidierte. Seitdem wurden keine weiteren Bewegungen festgestellt, was die Möglichkeit offen lässt, dass der Dieb auf einen ruhigeren Moment wartet, um die Coins zu waschen.
Coldcard hat noch keinen öffentlichen Bericht veröffentlicht. Die Nutzer warten auf ein Firmware-Update oder eine Stellungnahme, die erklärt, wie der Exploit funktionierte. Das 41-Minuten-Fenster bedeutet, dass selbst Nutzer, die schnell handelten, den Verlust möglicherweise nicht auf




