Grant Cardone hat diesen Monat weitere 10,5 Bitcoin gekauft, finanziert durch Cashflow aus seinem Immobilienportfolio. Der Kauf erhöht seinen Gesamtbestand auf über 2.700 BTC – eine Kriegskasse, die der Verkaufstrainer und Immobilieninvestor seit Jahren still und leise aufbaut. Cardone erklärte, der Kauf stamme aus den Mieteinnahmen vom Juli, nicht aus geliehenem Geld – ein Detail, das seine langjährige Wette auf Bitcoin als Wertspeicher neben Sachwerten unterstreicht.
Mietfinanzierte Akkumulation
Cardone hat sich für diesen Kauf nicht verschuldet. Die 10,5 Bitcoin wurden mit dem operativen Cashflow seiner Immobilien bezahlt – monatlichen Mieteinnahmen von Mietern. Er hat immer wieder betont, so viel Bitcoin wie möglich besitzen zu wollen, ohne Schulden aufzunehmen, und dieser Kauf fügt sich in dieses Muster ein. Der Schritt hält zudem sein Unternehmens-Treasury in Bitcoin statt in Dollar – eine Strategie, die ihn vor Inflation auf brachliegendem Bargeld schützt.
Warum die Zahl wichtig ist
2.700 BTC sind ein großer Bestand für eine einzelne Privatperson. Zu aktuellen Preisen entspricht das deutlich über 100 Millionen Dollar in Bitcoin. Cardone kauft seit mindestens 2020 und hat nie verkauft. Er hat Bitcoin mit Immobilien verglichen – Land, auf dem man nicht bauen kann – und gesagt, dass er plant, jahrzehntelang zu halten. Die Hinzufügung von 10,5 BTC in diesem Monat deutet darauf hin, dass er weiter akkumuliert, selbst während der Bitcoin-Kurs im Jahr 2026 schwankte.
Was es für Immobilien und Krypto signalisiert
Cardones Ansatz ist ungewöhnlich für einen Immobilienmogul, der typischerweise Cashflow in weitere Immobilien reinvestiert. Stattdessen leitet er einen Teil in Bitcoin um und behandelt es als Reservevermögen. Es ist ein konkretes Beispiel dafür, wie institutionelle und vermögende Privatanleger Krypto nicht als spekulativen Trade, sondern als langfristige Treasury-Strategie zuweisen. Wenn weitere Immobilienbesitzer diesem Beispiel folgen, könnte dies einen stetigen Kaufdruck aus einer unerwarteten Quelle erzeugen: Mieteinnahmen.
Cardone hat nicht gesagt, ob er nächsten Monat mehr kaufen wird, aber sein Muster – regelmäßige Käufe, finanziert durch operative Einnahmen – deutet darauf hin, dass dies kein einmaliger Vorgang ist. Der nächste Mietzyklus kommt im August.




