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Japans Zinserhöhung auf Niveau von 1995 bringt Bitcoin bei 60.000 Dollar ins Spiel, so Händler

Japans Zinserhöhung auf Niveau von 1995 bringt Bitcoin bei 60.000 Dollar ins Spiel, so Händler

Die Bank of Japan hat diese Woche die Zinsen auf den höchsten Stand seit 1995 angehoben – ein Schritt, der die globalen Liquiditätssorgen neu entfacht und erneuten Verkaufsdruck auf Bitcoin ausübt. Händler rechnen nun mit einem Rückgang des BTC-Kurses um 26 bis 38 Prozent, wobei ein Abverkauf auf das Niveau von 60.000 Dollar zunehmend wahrscheinlich erscheint.

Warum die Tokioter Entscheidung für Krypto relevant ist

Japans Zinserhöhung ist die stärkste seit Jahrzehnten – und sie geschieht nicht im luftleeren Raum. Zentralbanken weltweit straffen ihre Geldpolitik, doch der Kurswechsel der BOJ ist bedeutsam, weil Japan der letzte Verfechter einer ultralockeren Politik war. Höhere Zinsen in Japan bedeuten, dass Yen-finanzierte Carry Trades aufgelöst werden, was Risikoanlagen weltweit Liquidität entzieht – auch Kryptowährungen. Bitcoin ist bereits im letzten Monat gefallen, und Händler sehen hier den nächsten Auslöser.

Das Abverkaufsszenario

Marktteilnehmer beobachten einen Kursrückgang, der Bitcoin von aktuellen Niveaus – irgendwo oberhalb von 80.000 Dollar – in den Bereich von 60.000 Dollar führen würde. Das entspricht einem Rückgang von etwa 26 bis 38 Prozent gegenüber den jüngsten Höchstständen. Das Niveau von 60.000 Dollar hat in der Vergangenheit sowohl als Unterstützung als auch als Widerstand gedient. Wird es durchbrochen, könnte der nächste Boden deutlich tiefer liegen. Einige Händler sichern sich bereits mit Put-Optionen ab oder wechseln in Stablecoins.

Was nun passiert

Die BOJ hat signalisiert, dass dies möglicherweise nicht die letzte Zinserhöhung war. Sollte der Inflationsdruck anhalten, könnten die Zinsen weiter steigen, was Risikoanlagen noch stärker unter Druck setzen würde. Für Bitcoin stellt sich sofort die Frage, ob das Niveau von 60.000 Dollar hält. Die nächsten Handelssitzungen – insbesondere wenn die asiatischen Märkte öffnen – werden die Antwort liefern. Händler beobachten den Yen und die japanischen Anleiherenditen, um Hinweise darauf zu erhalten, wie weit die Liquiditätsverknappung noch geht.