Krypto-Wrench-Angriffe nehmen 2026 stark zu, und die bevorzugte Methode hat sich geändert. Laut dem Blockchain-Sicherheitsunternehmen CertiK sind Hausüberfälle im ersten Halbjahr zur häufigsten Art von Wrench-Angriffen geworden – mit 56 gemeldeten Vorfällen, gegenüber nur einem im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Frankreich entwickelte sich zum globalen Hotspot und war für 33 der 52 weltweit bestätigten Wrench-Angriffe verantwortlich.
Hauseinbrüche werden zur Norm
Der Sprung von einem einzigen Hausüberfall im ersten Halbjahr 2025 auf 20 im ersten Halbjahr 2026 markiert eine dramatische Veränderung in der Art und Weise, wie Angreifer Krypto-Besitzer ins Visier nehmen. Wrench-Angriffe – bei denen Opfer physisch gezwungen werden, private Schlüssel oder Gelder herauszugeben – galten lange als gefürchtetes Risiko, doch die Daten deuten darauf hin, dass Kriminelle nun eher bereit sind, Opfer in ihren eigenen vier Wänden zu überfallen. CertiKs Zahlen umfassen nur bestätigte Fälle, was bedeutet, dass die tatsächliche Zahl höher liegen könnte.
Frankreich im Fadenkreuz
Allein Frankreich war für 33 der 52 Wrench-Angriffe weltweit in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 verantwortlich. Das ist eine Konzentration, die selbst in einem Jahr mit insgesamt steigenden Angriffen auffällt. Die Krypto-Adoption des Landes, kombiniert mit einer prominenten Gemeinschaft von Händlern und Investoren, könnte die Aufmerksamkeit auf sich ziehen – obwohl CertiKs Bericht keine Ursachen spekuliert. Klar ist, dass die französischen Behörden vor einer wachsenden Herausforderung stehen, Krypto-Besitzer vor physischen Bedrohungen zu schützen.
Was die Zahlen zeigen
Die Gesamtzahl der bestätigten Wrench-Angriffe erreichte im ersten Halbjahr 2026 52, gegenüber einer nicht genannten Basis im ersten Halbjahr 2025. Allein die Kategorie der Hauseinbrüche machte fast 40 % aller Angriffe aus. Andere Arten – wie Straßenraub oder Büroeinbrüche – machen den Rest aus, aber der Trend ist unübersehbar: Angreifer sind zunehmend bereit, Opfern bis nach Hause zu folgen. Die Daten, zusammengestellt vom Sicherheitsteam von CertiK, umfassen Vorfälle, die bis zum 30. Juni 2026 gemeldet und bestätigt wurden.
Das zweite Halbjahr hat nun begonnen, und da der Trend nicht nachlässt, stellt sich die Frage, ob Strafverfolgungsbehörden und Krypto-Sicherheitsfirmen schnell genug reagieren können.




