Mount Carmel hat Kryptowährungs-Mining und Rechenzentren verboten und ist damit die jüngste US-Stadt, die diesen Schritt geht. Die diese Woche verabschiedete Verordnung untersagt neue und erweiterte Anlagen, die erhebliche Mengen an Strom für das Mining digitaler Vermögenswerte oder die Datenverarbeitung verbrauchen. Bestehende Betriebe haben eine Übergangsfrist, um die Auflagen zu erfüllen oder ihren Betrieb einzustellen.
Warum das Verbot jetzt kommt
Lokale Beamte führten Bedenken hinsichtlich der Belastung des örtlichen Stromnetzes und des Lärms der Mining-Rigs an. Mount Carmel folgt damit ähnlichen Maßnahmen anderer Kleinstädte im ganzen Land. Der Trend spiegelt den wachsenden Widerstand gegen energiehungrige Krypto-Operationen wider, insbesondere in Gebieten mit begrenzter Infrastruktur.
Was die Verordnung abdeckt
Das Verbot gilt für jede Anlage, die mehr als einen bestimmten Schwellenwert an Strom für Mining oder Datenspeicherung verbraucht. Es betrifft nicht Heim-Mining-Setups oder kleinere Betriebe. Zuwiderhandlungen drohen Geldstrafen und der mögliche Entzug der Gewerbelizenz. Der Planungsausschuss der Stadt wird die Einhaltung der Regeln überwachen.
Auswirkungen auf Miner
Für Miner, die bereits in Mount Carmel tätig sind, bietet die Übergangsfrist Zeit, um ihren Standort zu verlegen oder Ausrüstung zu verkaufen. Einige könnten in nahegelegene Städte ohne solche Einschränkungen umziehen. Doch die Botschaft ist klar: Der lokale Widerstand gegen Krypto-Mining breitet sich aus, und Betreiber müssen bei der Standortwahl regulatorische Risiken einkalkulieren.
Die Stadt wird nach Ablauf der 90-tägigen Übergangsfrist mit der Durchsetzung beginnen. Andere Gemeinden in der Region beobachten die Entwicklung genau. Mount Carmels Entscheidung könnte ähnliche Verordnungen in Nachbargemeinden nach sich ziehen, insbesondere wenn die Energiepreise steigen oder die Netzzuverlässigkeit zum Wahlkampfthema wird.




