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Nakamoto führt 1-für-40-Rücksplit durch, um NASDAQ-Notierung zu sichern

Nakamoto führt 1-für-40-Rücksplit durch, um NASDAQ-Notierung zu sichern

Nakamoto, das auf Kryptowährungen spezialisierte Unternehmen, hat diese Woche einen 1-für-40-Rücksplit durchgeführt. Die Maßnahme soll den Aktienkurs so weit erhöhen, dass die Notierungsanforderungen der NASDAQ – insbesondere die Mindestgebotspreisregel – erfüllt werden. Unternehmen, die an 30 aufeinanderfolgenden Handelstagen unter 1 US-Dollar gehandelt werden, riskieren den Börsenentzug, und Nakamoto bewegte sich bereits seit Wochen in dieser Gefahrenzone.

Warum der Split notwendig war

Die NASDAQ verlangt, dass notierte Aktien einen Mindestgebotspreis von mindestens 1 US-Dollar pro Aktie halten. Nakamotos Aktie wurde seit Wochen deutlich unter dieser Schwelle gehandelt. Durch die Zusammenlegung von jeweils 40 bestehenden Aktien zu einer Aktie hat das Unternehmen den Preis pro Aktie über Nacht effektiv um das 40-Fache erhöht. Es handelt sich um eine mechanische Korrektur – die Marktkapitalisierung des Unternehmens bleibt unverändert –, die jedoch den Regeln der Börse entspricht. Ohne diese Maßnahme wäre Nakamoto von der Börse genommen worden, was einen schweren Schlag für dessen Legitimität und Liquidität dargestellt hätte.

Bestehende Aktionäre halten nun weniger Aktien, doch jede einzelne ist auf dem Papier mehr wert. Der wahre Test besteht darin, ob der Aktienkurs über 1 US-Dollar bleibt. Dies hängt fast vollständig von Bitcoin ab. Steigt der Kurs von Bitcoin, tendiert das Anlegervertrauen in Nakamoto zu steigen. Fällt er, sinkt auch die Aktie – und der Rücksplit ändert daran nichts. Ein Händler beschrieb die Situation als vorübergehenden Behelf, nicht als Heilung.

Nächste Schritte

Ab Montag wird Nakamotos Aktie zum neuen, nach dem Split angepassten Kurs gehandelt. Der Vorstand des Unternehmens hat bisher keine weiteren Aktienzusammenlegungspläne angekündigt. Derzeit liegt der Fokus auf der nächsten Bewegung von Bitcoin. Sollte der Kryptomarkt weiterhin volatil bleiben, könnte Nakamoto bereits in wenigen Monaten erneut in derselben Situation landen – die NASDAQ gewährt jedoch keine unbegrenzten zweiten Chancen.