Der erfahrene Händler Peter Brandt hat ein kühnes Ziel für Bitcoin: 250.000 Dollar bis 2029. Doch er sagt keine reibungslose Reise voraus. Brandt warnt, dass die Kryptowährung in eine längere Bodenbildungsphase eintritt, die bis September 2026 andauern könnte.
Der Zeitplan der Bodenbildung
Brandts Ausblick deutet auf Monate mit seitwärts gerichteten oder fallenden Kursen hin. Der von ihm beschriebene Bodenbildungsprozess schüttelt oft schwache Hände ab. Für diejenigen, die durchhalten, könnte sich die Auszahlung später einstellen. Aber es erfordert Geduld – etwas, das Krypto-Händler nicht immer haben. Brandt sieht den Boden bis in den Sommer und den frühen Herbst hinein halten. Erst danach erwartet er den eigentlichen Aufschwung. Dies ist keine schnelle V-förmige Erholung. Es ist ein Geduldsspiel.
Warum Brandts Stimme Gewicht hat
Der Händler ist seit den 1970er Jahren an den Märkten aktiv. Er ist bekannt für seine nüchterne Chartanalyse. Eine solche Prognose von ihm erregt Aufmerksamkeit. Es ist kein willkürliches Kursziel, sondern basiert auf seiner Lesart der Marktstruktur. Das heißt nicht, dass er immer recht hat, aber seine Erfolgsbilanz verleiht seinen Vorhersagen Gewicht. Er gibt seit Jahrzehnten Marktprognosen ab. Einige waren vorausschauend. Andere haben daneben gelegen. Aber wenn er spricht, hören die Händler zu.
Wenn Brandt recht hat, werden die nächsten Monate keine explosiven Gewinne bringen. Stattdessen ist mit einem rangegebundenen Handel zu rechnen. Das könnte Bullen frustrieren, die auf eine schnelle Erholung hoffen. Auf der anderen Seite könnte es Akkumulationsmöglichkeiten für diejenigen mit einem längeren Horizont bieten. Das Ziel von 250.000 Dollar ist so weit entfernt, dass tägliche Kursbewegungen weniger dringlich wirken.
Bitcoin schwankt in diesem Jahr in einer breiten Spanne, ohne klare Richtung. Ein Bodenbildungsprozess würde diese Unsicherheit verlängern. Für kurzfristige Händler ist es ein Wartespiel. Für langfristige Halter ist es ein Test der Überzeugung.
Was als Nächstes kommt
Brandts Prognose setzt eine Markierung im Kalender. Wenn der September 2026 vorüber ist und Bitcoin keinen Boden gefunden hat, muss diese Prognose überdacht werden. Bis dahin geht das Wartespiel weiter. Der Markt wird in den kommenden Monaten auf Anzeichen achten, dass sich Brandts Zeitplan bewahrheitet. Die nächsten Monate werden es zeigen.



