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Revolut bringt an Euro gekoppelten Stablecoin EURR auf den Markt

Revolut bringt an Euro gekoppelten Stablecoin EURR auf den Markt

Revolut hat einen an den Euro gekoppelten Stablecoin namens EURR eingeführt, einen Token, der darauf ausgelegt ist, einen stabilen Wert gegenüber dem Euro zu halten. Die Münze ist jetzt für ausgewählte Kunden in Dänemark, Polen und Portugal verfügbar. Die Reserven für EURR werden von einer luxemburgischen Tochtergesellschaft von Stripe, dem Zahlungsunternehmen, gehalten.

Die Einführung ist klein und gezielt

Revolut öffnet die Türen nicht weit. EURR ist auf eine Gruppe von Kunden in drei Märkten beschränkt – Dänemark, Polen und Portugal. Das ist ein schmaler erster Schritt, und es gibt keine Angaben dazu, wann der Stablecoin auch Nutzer anderswo in Europa oder darüber hinaus erreichen wird.

Das Unternehmen hat nicht mitgeteilt, wie viele Kunden in diesen Ländern Zugang zu EURR haben oder ob dies an eine bestimmte Kontostufe gebunden ist. Der Schritt bringt Revolut jedoch direkt ins Stablecoin-Geschäft, ein Bereich, der bei Fintechs und Banken gleichermaßen zunehmend Aufmerksamkeit erregt.

Wo die Reserven tatsächlich liegen

Die Deckung für EURR wird in einer luxemburgischen Tochtergesellschaft von Stripe aufbewahrt. Das ist eine bemerkenswerte Vereinbarung – Stripe, vor allem bekannt für die Online-Zahlungsabwicklung, hat seine digitalen Asset-Dienste ausgeweitet. Aber die Details zu den Reserven darüber hinaus sind dünn. Es gibt keine öffentliche Aufschlüsselung darüber, was im Reservefonds enthalten ist, wie er geprüft wird oder wer die Prüfung durchführt.

Was noch unklar ist

Revolut hat keinen Zeitplan für die Ausweitung von EURR auf weitere Kunden oder andere Euro-Länder vorgelegt. Es hat auch nicht gesagt, ob der Stablecoin für interne Abwicklung, grenzüberschreitende Zahlungen oder etwas anderes verwendet werden soll. Das Unternehmen hält sich zu diesen Details bedeckt.

Derzeit ist der Stablecoin ein unauffälliges Pilotprojekt in drei europäischen Ländern. Das macht es einfach, aus der Ferne zu beobachten – aber nur, wenn man den endgültigen Plan kennt.