Die unsichtbare Schicht
Scaramuccis Vorhersage geht über das übliche Gerede von „Krypto wird zum Mainstream“ hinaus. Er deutet an, dass die Technologie so tief in das Finanzsystem integriert wird, dass die Nutzer nicht einmal merken, dass sie sie verwenden. Das würde bedeuten, dass Krypto nicht etwas ist, dem man sich anschließt, sondern etwas, das unterhalb der alltäglichen Transaktionen geschieht. Ein krasser Gegensatz zu den Zeiten, als die Nutzung von Krypto bedeutete, Schlüssel zu verwalten und alle fünf Minuten die Preise zu prüfen – wenn die Vorhersage zutrifft, wird das alles keine Rolle mehr spielen.
Nicht nur für junge Männer
Alderotys Argument ist eine direkte Herausforderung des Stereotyps, dass Krypto ein Spielplatz für junge, technikaffine Männer ist. Er widerspricht dieser Erzählung und weist darauf hin, dass die Branche inzwischen Millionen von Amerikanern aus allen Gesellschaftsschichten umfasst. Für Alderoty ist die Vielfalt der Nutzer ein Beweis dafür, dass Krypto über eine Nische hinausgewachsen ist. Er macht auch einen praktischen Punkt: Wenn bereits Millionen von Amerikanern Krypto nutzen, dann ergibt es keinen Sinn, es als Randerscheinung zu behandeln.
Ein gemeinsames Fazit
Trotz ihrer unterschiedlichen Hintergründe kommen Scaramucci und Alderoty zu demselben Thema: Krypto wird alltäglich. Scaramuccis Unsichtbarkeit ist die ultimative Form der Alltäglichkeit – die Technologie ist so zuverlässig und allgegenwärtig, dass niemand mehr darüber nachdenkt. Alderotys Mainstreaming ist eine andere Art von Alltäglichkeit – eine Nutzerbasis, die wie Amerika selbst aussieht. Beides sind Argumente dafür, dass die Krypto-Branche ihren Außenseiterstatus überwunden hat, und




