Shiba Inu ist in einer scharfen Rallye um 36 % gestiegen, angetrieben durch starke Käufe südkoreanischer Privatanleger. Das Handelsvolumen an der lokalen Börse Upbit erreichte dabei fast das des globalen Giganten Binance. Diese Bewegung unterstreicht den anhaltenden Einfluss einzelner Anleger auf dem Meme-Coin-Markt, insbesondere in Asien.
Südkoreanische Privatanleger treiben die Rallye an
Der Anstieg wurde fast vollständig durch Privatanlegeraktivitäten auf Upbit, der größten Kryptowährungsbörse Südkoreas, verursacht. Daten zeigen, dass das Handelsvolumen von Shiba Inu auf Upbit während der Rallye nahe an das Volumen auf Binance, der weltweit größten Krypto-Börse, herankam. Diese Konzentration von Käufen aus einem einzigen Land ist für einen global gehandelten Token ungewöhnlich und hebt die überproportionale Rolle südkoreanischer Händler bei bestimmten Altcoin-Bewegungen hervor.
Shiba Inu, ein Token, der als Scherz auf Basis der von Dogecoin inspirierten Hunderasse Shiba Inu begann, hat eine große und lautstarke Gemeinschaft von Privatanlegern. Der Preis des Tokens wird oft eher durch Social-Media-Hype und koordinierte Kaufwellen als durch fundamentale Entwicklungen getrieben. In diesem Fall scheint der Auslöser rein die Nachfrage südkoreanischer Privatanleger zu sein, die auf Upbit massiv in den Token einstiegen.
Upbits Volumen fast auf Binance-Niveau
Upbit, betrieben von Dunamu, ist die dominierende Börse in Südkorea und verzeichnet häufig überproportionale Volumina für Token, die auf lokales Privatanlegerinteresse stoßen. Während der Shiba-Inu-Rallye war das Handelsvolumen des Tokens auf Upbit mit dem von Binance vergleichbar – eine seltene Leistung angesichts des allgemeinen Marktanteils von Binance. Die Daten deuten darauf hin, dass südkoreanische Händler während des Anstiegs für einen erheblichen Teil des globalen Shiba-Inu-Handels verantwortlich waren.
Die Rallye erfolgt vor dem Hintergrund eines allgemeinen Anstiegs des Interesses an Meme-Coins, wobei die Bewegung von Shiba Inu besonders stark ausfiel. Der Preis des Tokens war in den Wochen vor dem plötzlichen Anstieg relativ verhalten gewesen. Ob sich die Rallye fortsetzen kann, hängt davon ab, ob die Begeisterung der Privatanleger anhält oder so schnell wieder abflaut, wie sie gekommen ist.
Vorerst bleibt der Fokus auf den Orderbüchern von Upbit und der Frage, ob südkoreanische Händler ihre Positionen halten oder Gewinne mitnehmen werden. Der Einfluss der Börse auf den Shiba-Inu-Preis ist eine Erinnerung daran, dass regionale Privatanlegerströme selbst bei global gelisteten Token Märkte bewegen können.




