Stellar (XLM) wird unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten gehandelt, während Verkäufer den Auftragsfluss kontrollieren und Short-Positionen an den Futures-Märkten zunehmen. Laut Marktdaten droht der Kryptowährung nun ein Rutsch auf das Unterstützungsniveau von 0,16 $, bevor eine nennenswerte Erholung einsetzen kann.
Bärische Signale auf ganzer Linie
Die Kursentwicklung von XLM hat sich eindeutig negativ gewendet. Der Token wird derzeit unter seinen 50-Tage-, 100-Tage- und 200-Tage-Durchschnitten gehandelt – eine Konfiguration, die technische Trader oft als langfristiges bärisches Signal werten. Verkäufer dominieren den Taker-Fluss, was bedeutet, dass aggressive Verkaufsaufträge die Käufer an den Börsen überwältigen.
Am Futures-Markt ist der Trend noch deutlicher. Das offene Interesse an Short-Positionen ist gestiegen, was darauf hindeutet, dass gehebelte Trader auf weitere Rückgänge setzen. Diese Kombination aus schwacher Nachfrage am Kassamarkt und wachsenden Short-Interessen hält den Kurs unter Druck.
Was die Charts zeigen
Das nächste wichtige Unterstützungsniveau liegt bei 0,16 $, einer Zone, die sich in früheren Verkaufswellen gehalten hat. Falls dieses Niveau bricht, gibt es darunter bis zu deutlich tieferen Kursen kaum sichtbare Unterstützung. Analysten, die den Token beobachten, weisen darauf hin, dass das aktuelle Setup eher einem Fortsetzungsmuster als einer Umkehr gleicht, was bedeutet, dass der Weg des geringsten Widerstands weiterhin nach unten führt.
Die Volumendaten bestätigen die bärische Tendenz. Die Handelsaktivität konzentriert sich auf die Verkaufsseite, während kaum große Kaufaufträge eingreifen, um den Druck aufzufangen. Ohne einen Katalysator – wie ein Netzwerk-Upgrade, eine Börsennotierung oder eine breitere Markterholung – spricht die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Rückgang.
Was als Nächstes für XLM ansteht
Das Niveau von 0,16 $ ist nun die entscheidende Marke. Sollten die Verkäufer es durchbrechen, könnte der nächste Boden deutlich tiefer liegen. Sollten die Käufer diese Zone hingegen verteidigen und die Leerverkäufer beginnen, ihre Positionen einzudecken, könnte sich eine Erholungsrallye entwickeln. Doch vorerst deuten die Daten in eine Richtung: mehr Abwärtspotenzial vor einem möglichen Aufschwung.




