Das Ausmaß der Verkaufswelle
Die Zahlen sind deutlich. Ein Markt, der zu Beginn des Trends 83 Milliarden Dollar wert war, ist jetzt kaum noch die Hälfte wert. Das ist ungefähr die gleiche Menge an Kapital, die während des Terra-Zusammenbruchs 2022 von südkoreanischen Krypto-Börsen abfloss – doch diesmal gab es keinen einzelnen Zusammenbruch. Nur einen stetigen Abwärtstrend, während Privatanleger ihre Gewinne mitnahmen.
Warum Anleger umschichteten
Der Wechsel war nicht zufällig. Südkoreanische Aktien – insbesondere der KOSPI – haben in diesem Jahr eine Rallye hingelegt und zogen Geld an, das zuvor in Krypto steckte. Für viele Privatanleger hier lief die Wahl auf Volatilität hinaus: Aktien boten eine ruhigere Fahrt mit anständigen Renditen, während Krypto in einem seitwärts tendierenden Markt feststeckte, der niemanden wirklich begeisterte.
Was das über Südkoreas Kryptomarkt aussagt
Südkorea ist seit langem ein Gradmesser für die Stimmung von Privatanlegern im Kryptobereich. Wenn Einheimische einsteigen, neigt der Markt dazu, weltweit zu steigen. Wenn sie verkaufen – nun, die 41-Milliarden-Dollar-Zahl ist das lauteste Signal dafür, dass die koreanische Privatanleger-Euphorie abgekühlt ist. Börsen in Seoul melden geringere tägliche Handelsvolumina, und der Aufschlag auf koreanische Won-Paare – der sogenannte ‚Kimchi-Aufschlag‘ – ist in diesem Jahr weitgehend verschwunden.
Das ist natürlich nicht von Dauer. Diesel




