Präsident Donald Trump erwägt ein überparteiliches Ethik-Gegenangebot für den CLARITY Act, wie ein Bericht der Krypto-Politikjournalistin Eleanor Terrett vom 1. August zeigt. Dieser Schritt erfolgt, während die Senatsverhandler darum kämpfen, die Krypto-Interessenkonfliktregeln vor der Augustpause fertigzustellen. Der CLARITY Act steht vor einer Augustfrist für die Fertigstellung.
Das Ethik-Gegenangebot
Terrett berichtete, dass Trump einen überparteilichen Vorschlag in Betracht zieht, der darauf abzielt, ausstehende Ethikbedenken in dem Gesetzentwurf zu lösen. Das Gegenangebot würde Bestimmungen zu Interessenkonflikten ansprechen, die sich als Stolperstein in den Verhandlungen erwiesen haben. Gesetzgeber beider Parteien haben wochenlang an der Formulierung gearbeitet.
Zeitplan des Senats
Die Senatsverhandler stehen unter Druck, ihre Arbeit abzuschließen, bevor die Kammer in ihre Augustpause geht. Das genaue Datum der Pause ist nicht festgelegt, aber sie beginnt typischerweise in der zweiten Monatshälfte. Das lässt ein schmales Zeitfenster, um die Ethikregeln des CLARITY Act zu finalisieren und den Gesetzentwurf auf den Tisch des Präsidenten zu bringen.
Was auf dem Spiel steht
Der CLARITY Act würde bundesweite Standards für die Klassifizierung und den Handel von Krypto-Assets festlegen. Die Regeln zu Interessenkonflikten sind ein zentraler Bestandteil – sie sollen verhindern, dass Gesetzgeber und Beamte der Exekutive digitale Vermögenswerte besitzen oder handeln, die durch ihre politischen Entscheidungen beeinflusst werden könnten. Ohne eine Einigung könnte das Gesetz ins Stocken geraten.
Nächste Schritte
Trumps Entscheidung über das Gegenangebot wird bestimmen, ob der überparteiliche Kompromiss Bestand hat. Wenn er es annimmt, könnten die Senatsführer schnell handeln, um die Formulierung anzuhängen und das Gesetz zu verabschieden. Wenn er es ablehnt, müssen die Verhandler ans Reißbrett zurück – während die Uhr der Augustpause tickt.



