Präsident Donald Trump hat sich am Mittwoch auf Truth Social hinter die exklusive Bundeszuständigkeit der CFTC für Prognosemärkte gestellt – und die Regulierungsbehörden der Bundesstaaten gewarnt, sich zurückzuhalten. In einem unverblümten Beitrag erklärte Trump, die USA müssten ihre Position als führendes Krypto-Reiseziel der Welt schützen, und unterstützte damit direkt CFTC-Vorsitzenden Selig in dieser Frage.
Was der Präsident sagte
Trumps Aussage kam ohne Vorwarnung und landete auf der sozialen Plattform, die er häufig für politische Ankündigungen nutzt. Er nahm kein Blatt vor den Mund: Die CFTC habe die alleinige Zuständigkeit für Prognosemärkte, und die Bundesstaaten sollten sich nicht einmischen. Der Beitrag war kurz, aber deutlich – ein Zeichen dafür, dass das Weiße Haus den regulatorischen Zuständigkeitsstreit, der seit Monaten schwelt, genau verfolgt.
Warum Prognosemärkte wichtig sind
Diese Märkte, auf denen Nutzer auf den Ausgang von Ereignissen wie Wahlen oder Wirtschaftsdaten wetten, waren jahrelang ein rechtliches Graugebiet. Einige Regulierungsbehörden der Bundesstaaten, insbesondere in New Jersey und Kalifornien, haben versucht, gegen Plattformen wie Kalshi und Polymarket vorzugehen, mit der Begründung, sie funktionieren wie illegales Glücksspiel. Die CFTC unter Vorsitzendem Selig hat sich dagegen gewehrt und ihr bundesstaatliches Mandat nach dem Commodity Exchange Act geltend gemacht. Trumps Beitrag unterstützt diese Haltung im Wesentlichen – und stellt das volle Gewicht der Präsidentschaft dahinter.
Was als Nächstes passiert
Die Botschaft richtet sich direkt an die Generalstaatsanwälte und Regulierungsbehörden der Bundesstaaten, die ihre Durchsetzungsmaßnahmen verstärkt haben. Ob sie sich daran halten, ist eine andere Frage. Die CFTC hat bereits einige Plattformen verklagt, aber Maßnahmen auf Bundesstaatsebene haben die Lage verkompliziert. Trumps Beitrag hat nicht die Kraft einer gerichtlichen Anordnung oder einer formellen Exekutivmaßnahme – aber er signalisiert, dass das Weiße Haus die CFTC unterstützen wird, falls es zu einer Auseinandersetzung in Washington kommt. Vorerst hat Selig die öffentliche Unterstützung des Präsidenten, und den Bundesstaaten wurde gesagt, sie sollten sich zurückhalten.




