Mehr als 1,6 Milliarden Dollar an Krypto-Liquidität liegen brach, wobei etwa ein Drittel davon – rund 542 Millionen Dollar – jede Woche außerhalb aktiver Handelszonen feststeckt. Dieses Kapital erwirtschaftet keine Gebühren und bietet keine Markttiefe, so die Daten, was auf eine anhaltende Ineffizienz in den Märkten für digitale Vermögenswerte hinweist.
Die brachliegenden Milliarden
Die Zahl von 1,6 Milliarden Dollar stellt Kapital dar, das nicht für den Handel oder Market Making genutzt wird. Es liegt in Wallets oder auf Börsen, wird aber nicht aktiv eingesetzt. Davon befinden sich 542 Millionen Dollar speziell außerhalb aktiver Handelszonen – das heißt, sie liegen nicht einmal innerhalb der Preisspannen, in denen der meiste Handel stattfindet. Dieses Geld ist effektiv totes Gewicht: Es erwirtschaftet keine Rendite und trägt weder zur Verengung der Spreads noch zur Verbesserung der Ausführung bei.
Der wöchentliche Verlust
Jede Woche sitzen diese 542 Millionen Dollar an der Seitenlinie. Für Liquiditätsanbieter ist es eine verpasste Gelegenheit. Für Händler bedeutet es weniger Tiefe in den Orderbüchern. Die Zahlen deuten auf eine strukturelle Lücke zwischen verfügbarem Kapital und dem Ort, an dem es tatsächlich benötigt wird. Die Frage ist, ob die Marktteilnehmer Wege finden werden, dieses Kapital einzusetzen, oder ob die brachliegenden Milliarden ein fester Bestandteil der Krypto-Märkte bleiben.




