Das US-Justizministerium (DOJ) geht gegen die Rückgewinnung von rund 47.000 US-Dollar in Kryptowährung aus einem Betrugsschema vor, das Tech-Support-Maschen mit Täuschung durch angebliche Regierungsbeamte kombinierte. Der diese Woche eingereichte Antrag zielt speziell auf 47.461,73111 USDT – den Stablecoin, der angeblich von fünf Opfern erlangt wurde. Der Fall unterstreicht das wachsende Bestreben der Bundesbehörden, digitale Vermögenswerte zurückzufordern, nachdem Betrüger das Bargeld der Opfer über Krypto-Geldautomaten umgewandelt haben.
Das Betrugsschema
Laut der DOJ-Einreichung nutzten die Betrüger zwei klassische Social-Engineering-Taktiken: Sie gaben sich als Tech-Support-Mitarbeiter aus und täuschten Regierungsbeamte vor. Die Opfer wurden überzeugt, Geld zu senden, das dann über Krypto-Geldautomaten in USDT umgewandelt wurde. Der genaue Zeitplan des Betrugs wurde in der öffentlichen Einreichung nicht detailliert, aber die fünf Opfer erstrecken sich über mehrere Bundesstaaten.
Die Rückforderungsbemühungen
Das DOJ beantragt eine Einziehungsanordnung für die 47.461,73111 USDT, die vermutlich auf einem Wallet- oder Exchange-Konto im Zusammenhang mit dem Schema gehalten werden. Dieser Schritt ist Teil eines breiteren Trends: Da Krypto-Geldautomaten zu einem gängigen Werkzeug für die Geldwäsche von Betrugserlösen werden, werden Staatsanwälte aggressiver bei der Rückverfolgung und Einfrierung der Gelder, bevor sie verschoben oder ausgezahlt werden können. Die Einreichung nennt weder den spezifischen Geldautomatenbetreiber noch die beteiligte Börse.
Krypto-Geldautomaten als Vektor
Der Fall passt zu einem Muster, das die Strafverfolgungsbehörden wiederholt hervorgehoben haben. Betrüger weisen die Opfer an, Bargeld abzuheben, es in einen Krypto-Geldautomaten einzuzahlen und die resultierenden digitalen Token an ein von den Betrügern kontrolliertes Wallet zu senden. Da USDT auf mehreren Blockchains läuft, kann die Rückverfolgung der Gelder komplex sein – aber die Aktion des DOJ deutet darauf hin, dass sie eine bestimmte Adresse oder ein bestimmtes Konto identifiziert haben. Die Behörde hat nicht gesagt, ob die USDT bereits eingefroren wurden.
Der Einziehungsantrag liegt nun einem Bundesrichter vor. Wenn er genehmigt wird, wäre es ein weiteres Beispiel dafür, dass die Regierung erfolgreich digitale Vermögenswerte aus einem Schema beschlagnahmt, das auf altmodischer Täuschung in Kombination mit modernen Zahlungswegen beruhte.




