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US-Staatsanwälte fordern Milde für ehemaligen Celsius-Manager unter Berufung auf Kooperation

Die Bundesstaatsanwälte haben einen Richter um Milde bei der Verurteilung des ehemaligen Celsius-Managers Roni Cohen-Pavon gebeten und dabei auf seine Zusammenarbeit mit den Behörden hingewiesen. Der diese Woche eingereichte Antrag nennt zwar keinen konkreten Strafrahmen, signalisiert aber, dass die Regierung die von ihm gelieferten Informationen schätzt.

Kooperation im Schriftsatz angeführt

Die Staatsanwälte des US-Bezirksstaatsanwalts schrieben, dass Cohen-Pavon bei ihren Ermittlungen erhebliche Hilfe geleistet habe. Sie gingen nicht ins Detail, was diese Hilfe umfasste, aber solche Anträge gehen in der Regel mit Aussagen oder Beweisen einher, die beim Aufbau von Fällen gegen andere helfen. Die Empfehlung der Regierung verweist auf die bundesstaatlichen Strafzumessungsrichtlinien, so US-Staatsanwalt Jay Clayton.

Verteidigung fordert Zeit, die bereits abgesessen wurde

Das Anwaltsteam von Cohen-Pavon hat das Gericht gebeten, ihn mit der bereits verbüßten Haftstrafe zu verurteilen. Sie argumentieren, dass seine Kooperation in Verbindung mit der Zeit, die er bereits unter Aufsicht verbracht hat, eine ausreichende Bestrafung darstellt. Der Schriftsatz der Verteidigung hebt seine Bereitschaft hervor, von Anfang an mit den Ermittlern zusammenzuarbeiten.

Wie es weitergeht

Der US-Bezirksrichter John G. Koeltl wird das Strafmaß festlegen. Ein Datum für diese Entscheidung wurde noch nicht festgelegt. Cohen-Pavon hatte sich im letzten Jahr der Verschwörung zum Wertpapierbetrug und Überweisungsbetrug im Zusammenhang mit seiner Rolle bei Celsius Network für schuldig bekannt. Der Krypto-Kreditgeber brach 2022 zusammen und ließ Tausende von Kunden ohne Zugang zu ihren Geldern zurück.