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Zinserhöhung der Bank of Japan auf 1% treibt Bitcoin an

Zinserhöhung der Bank of Japan auf 1% treibt Bitcoin an

Die Bank of Japan hob am Dienstag ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 1 % an, den höchsten Stand seit 1995. Der Bitcoin-Kurs stieg nach dieser Entscheidung – ein Zeichen dafür, dass die Kryptowährung möglicherweise ihren eigenen Weg geht, während die globale Geldpolitik gestrafft wird.

Größte Zinserhöhung der BOJ seit Jahrzehnten

Der Schritt um einen Viertelprozentpunkt bedeutet eine deutliche Abkehr von Japans langer Ära extrem niedriger Zinsen. Der Leitzins lag zuletzt vor fast 31 Jahren bei 1 %, als das Land noch mit den Folgen seiner Vermögensblase zu kämpfen hatte. Die BOJ hat ihre Politik nach Jahren negativer Zinsen schrittweise normalisiert, aber die Erhöhung am Dienstag war der bislang aggressivste Schritt.

Bitcoin trotzt dem Trend

Der Bitcoin-Kurs stieg in den Stunden nach der Ankündigung, während die traditionellen Märkte gemischte Reaktionen zeigten. Dies deutet darauf hin, dass einige Anleger die Kryptowährung als Absicherung gegen Maßnahmen der Zentralbank betrachten oder dass sich die auf Yen lautenden Handelsströme verschieben. Die genaue Ursache ist unklar, aber die Kursentwicklung sticht vor dem Hintergrund steigender Zinsen in Japan hervor.

Was als Nächstes kommt

Die nächste geldpolitische Sitzung der BOJ ist Ende Juli. Die Märkte werden nach Hinweisen auf weitere Straffungen Ausschau halten. Für Krypto-Händler ist die entscheidende Frage, ob die positive Reaktion von Bitcoin anhält oder ob es sich nur um einen kurzfristigen Ausschlag handelt. Die Stärke des Yen könnte auch japanische Privatanleger beeinflussen, die auf den Kryptomärkten aktiv sind.