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Zondacrypto beschuldigt, 350 Millionen Dollar an Bitcoin nach verlorenem Wallet veruntreut zu haben

Zondacrypto beschuldigt, 350 Millionen Dollar an Bitcoin nach verlorenem Wallet veruntreut zu haben

Zusammenfassung

Zondacrypto, eine in Europa tätige Kryptowährungsbörse, steht diese Woche wegen des Vorwurfs im Fokus, etwa 4.500 BTC – das entspricht etwa 350 Millionen Dollar bei den aktuellen Kursen – veruntreut zu haben. Die Börse verlor den Zugriff auf ein Wallet, das sie erworben hatte, und der Vorbesitzer verschwand, bevor er die privaten Schlüssel übergab. CEO Przemysław Kral hat die Transaktion bestätigt, betont jedoch, dass der Verlust durch das Verschwinden des Verkäufers verursacht wurde und nicht durch internen Diebstahl.

Was ist passiert

Laut den von Zondacrypto veröffentlichten Stellungnahmen hat die Börse ein großes Bitcoin‑Wallet von einer externen Partei gekauft. Das Wallet enthielt mehr als 4.500 BTC, ein Betrag, der auf etwa 350 Millionen Dollar geschätzt wird. Bevor der Verkäufer die für die Übertragung der Coins erforderlichen privaten Schlüssel übermitteln konnte, verschwand er, sodass Zondacrypto keinen Zugriff mehr auf die Mittel hatte. Die Börse sieht sich nun Vorwürfen ausgesetzt, dass die fehlenden Bitcoin eine Veruntreuung von Kundengeldern darstellen.

Hintergrund / Kontext

Zondacrypto trat Anfang der 2020er‑Jahre in den Markt ein und positionierte sich als regulierte Plattform für Privat‑ und institutionelle Händler. Das Unternehmen hat sich einen Ruf für schnelle Orderausführung und ein breites Angebot an Krypto‑Dienstleistungen erarbeitet. Dennoch bleibt die Branche anfällig für intransparente Asset‑Transfers, insbesondere wenn große, außerbörsliche Wallets involviert sind. In den letzten Jahren wurden mehrere Börsen wegen ihrer Vorgehensweise beim Erwerb