Der FC Chelsea hat seit der Übernahme durch Todd Boehly fast 300 Millionen Pfund für Spieler ausgegeben, die aus der Jugendakademie von Manchester City stammen. Der Klub verpflichtete sieben solche Spieler für insgesamt 296,5 Millionen Pfund. Der jüngste Zugang ist der 14-jährige Isaac McGillvary.
Eine kostspielige Pipeline von Manchester nach London
Die Ausgabenserie für Akademieprodukte von City ist zu einem prägenden Merkmal von Chelseas Transferstrategie unter Boehly geworden. Die sieben Spieler stellen eine erhebliche Investition in junge Talente dar, wobei der Klub einen Aufpreis für Spieler zahlt, die im Jugendsystem eines Rivalen ausgebildet wurden. Die Gesamtausgaben von 296,5 Millionen Pfund übersteigen die Summen, die viele Klubs für ihre gesamten Profikader ausgeben.
Warum Citys Akademie ein Ziel ist
Die Jugendakademie von Manchester City hat in den letzten Jahren kontinuierlich hoch bewertete Spieler hervorgebracht. Chelsea war der aggressivste Käufer und sicherte sich Talente, bevor sie in Citys erste Mannschaft aufrückten. Diese Strategie ermöglicht es Chelsea, Spieler mit erstklassiger Ausbildung und Entwicklung zu verpflichten, ohne die überhöhten Ablösesummen für etablierte Stars zu zahlen. Allerdings gibt der Klub damit auch viel Geld für Potenzial statt für nachgewiesene Leistung aus.
Der neueste Zugang
Isaac McGillvary, 14 Jahre alt, ist der jüngste Spieler, der den Wechsel vollzogen hat. Er reiht sich in eine wachsende Liste von City-Akademieabsolventen an der Stamford Bridge ein. Der Klub hat die Ablösesumme für McGillvary nicht bekannt gegeben, doch die Gesamtausgaben für die sieben Spieler sind nun klar. Chelseas Bereitschaft, in Teenager zu investieren, zeigt den langfristigen Ansatz des Klubs beim Kaderaufbau.
Die Ausgaben für City-Akademieabsolventen unter Boehly belaufen sich nun auf 296,5 Millionen Pfund. Diese Summe könnte weiter steigen, falls Chelsea weiterhin junge Spieler aus derselben Quelle verpflichtet.




