Die Chancen von Gavin Newsom, der Präsidentschaftskandidat der Demokraten zu werden, gemessen am Vorhersagemarkt Polymarket, fielen am Dienstag auf 19,75 %. Dieser Rückgang erfolgte, nachdem ein zweiter Demokrat aus dem Wahlzettel der Vorwahl in Maine ausgestiegen war, was das Feld verkleinerte, aber offenbar die Position des Gouverneurs von Kalifornien nicht stärkte.
Was die Polymarket-Zahlen bedeuten
Polymarket ermöglicht es Nutzern, mit Kryptowährung auf politische Ergebnisse zu wetten. Die Quoten spiegeln die Markteinschätzung der Wahrscheinlichkeit wider, dass Newsom die demokratische Nominierung gewinnt. Eine Wahrscheinlichkeit von 19,75 % ist niedriger als frühere Werte, wobei der genaue vorherige Wert in den verfügbaren Daten nicht genannt wurde. Diese Veränderung deutet darauf hin, dass Händler den Ausstieg aus der Maine-Vorwahl als negativ für Newsom betrachten – oder zumindest nicht als positiven Katalysator.
Die Vorwahl in Maine ist einer der frühen Wettbewerbe im Nominierungsprozess der Demokraten. Zwei Demokraten sind nun aus diesem Rennen ausgestiegen, sodass ein kleineres Feld übrig bleibt. Der erste Kandidat, der ausstieg, wurde in den bereitgestellten Informationen nicht genannt. Auch der zweite Abgang, der die Quotenänderung auslöste, bleibt in den Fakten unbenannt. Klar ist jedoch, dass der Markt reagierte, indem er Newsoms implizite Wahrscheinlichkeit senkte.
Warum ein kleineres Feld Newsom schaden könnte
Die konventionelle politische Logik würde nahelegen, dass weniger Kandidaten die Unterstützung hinter einem Spitzenkandidaten bündeln könnten. In diesem Fall geschah jedoch das Gegenteil. Die beiden Kandidaten, die die Maine-Vorwahl verließen, waren wahrscheinlich keine großen Konkurrenten, aber ihre Abwesenheit könnte die Dynamik auf eine Weise verändert haben, die Newsom nicht zugutekommt. Möglicherweise schöpfen die verbleibenden Kandidaten nun aus anderen Wählergruppen, oder die Ausstiege signalisieren einen Mangel an Schwung für den kalifornischen Gouverneur.
Newsom hat seine Präsidentschaftskandidatur nicht offiziell erklärt. Er war ein lautstarker Stellvertreter von Präsident Joe Biden und hat wichtige Bundesstaaten bereist, was Spekulationen anheizte. Aber die Polymarket-Quoten deuten darauf hin, dass die Wettgemeinde skeptisch gegenüber einem späten Einstieg oder einer Überraschungskandidatur bleibt. Die 20,75 % sind zwar immer noch signifikant – der Markt gibt ihm etwa eine Chance von eins zu fünf – aber der Abwärtstrend ist bemerkenswert.
Der Kontext der Maine-Vorwahl
Die Vorwahl der Demokraten in Maine ist für den 5. März 2024 als Teil des Super Tuesday geplant. Der Staat hat 24 Delegierte zu vergeben. Nachdem zwei Kandidaten ausgestiegen sind, wird der verbleibende Stimmzettel kürzer sein. Das könnte den Wählern helfen, sich zu konzentrieren, aber es reduziert auch die Anzahl der Alternativen, was es einem Nicht-Spitzenkandidaten möglicherweise erschwert, an Fahrt zu gewinnen.
Die Identität des zweiten Demokraten, der ausgestiegen ist, ist aus den bereitgestellten Fakten nicht öffentlich bekannt. Es könnte ein Außenseiterkandidat oder eine etabliertere Persönlichkeit sein. Ohne dieses Detail ist es schwierig, die volle Auswirkung zu beurteilen. Bekannt ist, dass der Markt sich bewegt hat – und zwar gegen Newsom.
Die Polymarket-Quoten werden weiter schwanken, je mehr Vorwahlen näher rücken und Kandidaten Entscheidungen treffen. Newsoms nächster öffentlicher Auftritt oder eine Aussage über seine Absichten könnten die Zahlen erneut verschieben. Die Maine-Vorwahl selbst ist noch Monate entfernt, und das Feld könnte sich weiter verändern.
Vorerst hat die Wettgemeinde gesprochen: Ein kleineres Feld in Maine hat Newsom nicht geholfen. Ob dieser Trend anhält oder sich umkehrt, wird von den nächsten Fakten abhängen – und vom nächsten Kandidaten, der aus dem Rennen aussteigt oder einsteigt.




