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Rubio sagt, US-Iran-Abkommen könnte bereits am Montag unterzeichnet werden

Rubio sagt, US-Iran-Abkommen könnte bereits am Montag unterzeichnet werden

Rubio sagt, ein US-Iran-Abkommen könnte bereits am Montag unterzeichnet werden. Doch die Märkte kaufen ihm das nicht ab. Prognosemärkte beziffern die Wahrscheinlichkeit eines Abkommens bis zum 7. Juni auf knapp über 50 %, und die Chance auf eines bis zum 26. Mai auf magere 15,5 %.

Warum die Skepsis

Investoren und Händler haben diese Art von Optimismus schon oft gehört. Diplomatische Durchbrüche zwischen Washington und Teheran wurden wiederholt versprochen, nur um dann ins Stocken zu geraten oder zu scheitern. Die laufende Gesprächsrunde hat keinen öffentlichen Rahmen hervorgebracht, und beide Seiten liegen bei zentralen Themen wie Urananreicherung und Sanktionserleichterungen weiterhin weit auseinander. Ohne konkrete Fortschritte ist die Standardhaltung des Marktes Zweifel.

Was die Prognosemärkte zeigen

Die Zahlen erzählen eine Geschichte tiefer Vorsicht. Auf der führenden Prognoseplattform liegt der Kontrakt für ein US-Iran-Abkommen bis zum 7. Juni bei 50,5 % JA – im Grunde ein Münzwurf. Die Frist bis zum 26. Mai, die mit Rubios Montagstermin übereinstimmt, wird nur mit 15,5 % JA gehandelt. Das ist eine große Kluft. Es deutet darauf hin, dass Händler innerhalb von sechs Wochen eine mögliche Einigung sehen, aber fast niemand erwartet sie an diesem Wochenende.

Was der Montag erfordern würde

Damit ein Abkommen am Montag unterzeichnet werden kann, müssten die Unterhändler die Bedingungen finalisieren, die Zustimmung beider Regierungen einholen und eine Zeremonie abhalten – alles innerhalb weniger Tage. Rubio machte keine Angaben dazu, wie das geschehen soll. Weder aus dem Iran noch aus dem Außenministerium gab es eine Bestätigung des Zeitplans. Das Schweigen aus anderen Kreisen lässt die Frist eher wie eine Hoffnung als wie einen Plan wirken.

Der Montag wird zeigen, ob Rubios Aussage echter Optimismus oder eine Verhandlungstaktik war. Sollte kein Abkommen zustande kommen, wird der Prognosemarkt wahrscheinlich weiter nach unten korrigieren und die Juni-Quoten drücken. Vorerst tickt die Uhr.