Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) hat die russische Ölplattform Filanovsky im Kaspischen Meer getroffen und damit 120.000 Barrel Rohöl pro Tag außer Betrieb genommen. Der Angriff ist der erste auf russische Energieinfrastruktur im Kaspischen Meer seit Beginn des Krieges.
Das Ziel: Plattform Filanovsky
Die Plattform Filanovsky befindet sich im russisch kontrollierten Teil des Kaspischen Meeres. Sie fördert etwa 120.000 Barrel pro Tag, ein beträchtlicher Teil der russischen Offshore-Ölförderung. Der SBU führte den Angriff durch, doch Details darüber, wie sie die Plattform erreichten, bleiben unveröffentlicht.
Erster Angriff im Kaspischen Meer
Bislang lag das Kaspische Meer weitgehend außerhalb der Konfliktzone. Frühere ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen zielten auf Raffinerien und Depots an Land, hauptsächlich im Westen Russlands. Diese Operation erweitert die Reichweite des SBU in eine neue Meeresregion.
Auswirkungen auf die russische Ölförderung
Der Verlust von 120.000 Barrel pro Tag ist ein spürbarer Schlag für die russische Produktion. Die kaspischen Felder sind eine wichtige Quelle für Moskaus Exporteinnahmen. Da diese Plattform außer Betrieb ist, müssen russische Ölgesellschaften die Produktion umverteilen oder mit reduzierten Lieferungen rechnen.
Der Angriff zeigt, dass die Ukraine kritische Energieanlagen weit entfernt von der Frontlinie treffen kann. Russland hat sich bisher nicht öffentlich zu den Schäden geäußert.




