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USA fast ohne Präzisionsraketen im Iran-Konflikt, warnt ehemaliger CIA-Analyst

USA fast ohne Präzisionsraketen im Iran-Konflikt, warnt ehemaliger CIA-Analyst

Die USA sind im anhaltenden Konflikt mit dem Iran fast ohne Präzisionsraketen, warnt ein ehemaliger CIA-Analyst. Die Warnung erfolgt, während ein Prognosemarkt eine Wahrscheinlichkeit von 2,2 % dafür angibt, dass der Iran bis zum 31. Juli die Kontrolle über die strategische Insel Kharg übernimmt.

Die Warnung des ehemaligen Analysten

Die Einschätzung des ehemaligen CIA-Analysten weist auf einen kritischen Mangel im US-Arsenal an präzisionsgelenkter Munition hin. Diese Waffen waren zentral für amerikanische Angriffe in der Region. Die genaue Anzahl der verbleibenden Raketen wurde nicht bekannt gegeben, aber der Analyst beschrieb die Situation als kurz vor der Erschöpfung. Der Konflikt mit dem Iran hat diese Bestände stark beansprucht, und die Kriegsanstrengungen wurden nicht durch schnelle Produktion oder Wiederauffüllung ausgeglichen. Die Kommentare des Analysten unterstreichen eine wachsende Besorgnis über die militärische Einsatzbereitschaft, falls der Konflikt sich ausweitet oder über die derzeitigen Erwartungen hinaus verlängert.

Was der Prognosemarkt zeigt

Ein separater Prognosemarkt, der geopolitische Risiken verfolgt, hat dem Iran eine geringe Wahrscheinlichkeit für die Übernahme der Kontrolle über die Insel Kharg zugewiesen. Die Insel ist ein zentraler Ort im Konflikt. Die Zahl von 2,2 % deutet darauf hin, dass Händler das Szenario für unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich halten. Die Quoten des Marktes schwankten in den letzten Wochen, während sich der Konflikt entwickelte. Eine Wahrscheinlichkeit von 2,2 % bedeutet, dass der Iran bei korrekter Marktpreisbildung etwa eine Chance von 1 zu 45 hätte, die Insel bis Ende Juli einzunehmen. Der nächste Abrechnungstermin des Marktes ist der 31. Juli, an dem das Ergebnis des Szenarios um die Insel Kharg festgestellt wird.