Warren Buffett hat die Wahl von Kevin Warsh durch Donald Trump zum Vorsitzenden der Federal Reserve als gute Entscheidung bezeichnet. Die seltene öffentliche Stellungnahme des Milliardärs zu einer politischen Personalie verleiht Warshs Kandidatur für den Spitzenposten der Zentralbank zusätzliches Gewicht.
Buffetts ungewöhnliche politische Zustimmung
Buffett, der CEO von Berkshire Hathaway, äußert sich normalerweise nicht zu Personalentscheidungen. Seine Befürwortung von Warsh sticht hervor. Der Investor hat eine lange Geschichte wirtschaftlicher Kommentare, aber er hebt selten einzelne Kandidaten hervor. Indem er die Wahl als gute Entscheidung bezeichnet, signalisiert Buffett Vertrauen in Warshs Fähigkeit, die Fed zu führen.
Was Warsh mitbringt
Warsh war von 2006 bis 2011 Mitglied des Gouverneursrats der Federal Reserve. Während der Finanzkrise spielte er eine Schlüsselrolle. Seine Erfahrung bei der Zentralbank und seine Arbeit im Finanzsektor seitdem machen ihn zu einem bekannten Gesicht in geldpolitischen Kreisen. Trumps Wahl von Warsh deutet auf eine Präferenz für jemanden mit vorheriger Fed-Erfahrung hin.
Die Reaktionen bisher
Buffetts Kommentar ist eine der ersten hochkarätigen Reaktionen auf die Wahl. Andere Stimmen aus der Finanzwelt haben sich noch nicht öffentlich geäußert. Die Befürwortung könnte dazu beitragen, Unterstützung für Warsh aufzubauen, während das Nominierungsverfahren voranschreitet.
Das Weiße Haus hat die Nominierung noch nicht formell bekannt gegeben. Sobald sie eingereicht ist, wird der Senat über Warshs Bestätigung beraten. Buffetts Unterstützung könnte einige Gesetzgeber beeinflussen, aber der Prozess bleibt ungewiss.




