Warum der Iran für Chinas Energie-Kalkül wichtig ist
Der Konflikt im Iran hat die Ölmärkte erschüttert, die Preise auf eine Achterbahnfahrt geschickt und Ängste vor Versorgungsunterbrechungen geschürt. China, der weltweit größte Rohölimporteur, spürt diese Erschütterungen deutlich. Jeder Dollar Anstieg beim Öl kostet chinesische Raffinerien Milliarden und treibt die Treibstoffpreise im Inland in die Höhe. Durch die Beschleunigung von Investitionen in grüne Energie will die Regierung langfristig ihre Abhängigkeit von importiertem Öl verringern. Die Logik ist einfach: Weniger Abhängigkeit von Rohöl aus dem Nahen Osten bedeutet weniger Anfälligkeit für regionale Unruhen.
Wohin das Geld fließt
Peking hat staatliche Energieriesen und Provinzregierungen angewiesen, Genehmigungen für Solar- und Windparks zu beschleunigen. Neue Stromtrassen werden gebaut, um saubere Energie aus den westlichen Wüsten zu den Küstenfabriken zu transportieren. Das Land baut zudem sein Netz von Ladestationen für Elektrofahrzeuge aus und subventioniert Batteriespeicherprojekte. Während die Details der jüngsten Ausgabenrunde noch unter Verschluss sind, berichten Analysten, die Beschaffungsdaten verfolgen, dass die Zahl neuer Ausschreibungen für er




