Die betroffenen Unternehmen
Die Staatsanwaltschaft Seoul durchsuchte Standorte aller drei Unternehmen. Montage Technology, ein chinesischer Chip-Designer, erlitt den stärksten Kursrückgang. Auch Renesas, ein japanischer Halbleiterlieferant, und Rambus, ein US-amerikanisches Unternehmen für Chip-Schnittstellen, wurden durchsucht. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Frage, ob die Unternehmen Preisabsprachen für Speicherchips getroffen haben, die eine Schlüsselkomponente in allem von Smartphones bis hin zu Rechenzentren sind.
Umfang der Untersuchung
Die Behörden untersuchen Vorwürfe, wonach die Unternehmen ihre Preisstrategien abgestimmt haben, um die Kosten für Käufer in die Höhe zu treiben. Die Razzien erfolgen nach einer monatelangen Überprüfung von Branchendaten und Kommunikation. Die Staatsanwaltschaft hat weder den genauen Zeitplan noch die gesammelten Beweise im Detail offengelegt, doch die gleichzeitigen Durchsuchungen deuten auf einen breiten Ermittlungsansatz hin. Preisabsprachen im Speicherchip-Sektor haben bereits früher die Aufmerksamkeit der Regulierungsbehörden auf sich gezogen, aber dies ist die erste größere Untersuchung in Südkorea, die diese speziellen Unternehmen betrifft.
Marktreaktion
Die Aktien von Montage Technology brachen am Tag der Razzia um über 20 % ein und vernichteten damit Milliarden an Marktwert. Renesas und Rambus verzeichneten geringere Rückgänge, während die Anleger die Auswirkungen noch verarbeiteten. Der Ausverkauf spiegelt die Befürchtung wider, dass die Ermittlungen zu Geldstrafen, Rechtskosten oder sogar strafrechtlichen Anklagen führen könnten. Analysten beobachten aufmerksam weitere Sch




