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Stripe und Advent International bieten 53 Milliarden Dollar für die Übernahme von PayPal

Stripe und Advent International bieten 53 Milliarden Dollar für die Übernahme von PayPal

Stripe und die Private-Equity-Gesellschaft Advent International haben ein 53 Milliarden Dollar schweres Angebot zur Übernahme von PayPal vorgelegt, wie Reuters unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen berichtet. Das Gebot entspricht einem Aufschlag von 28% auf den Schlusskurs von PayPal am Dienstag und signalisiert eine große Wette auf die Zukunft digitaler Zahlungen und der Stablecoin-Infrastruktur.

Das Angebot und der Aufschlag

Das reine Barangebot bewertet PayPal mit rund 53 Milliarden Dollar – ein erheblicher Aufschlag, der das Vertrauen der Käufer in das langfristige Potenzial des Unternehmens widerspiegelt. Die PayPal-Aktie stand in den letzten Monaten aufgrund zunehmender Konkurrenz und einer sich verändernden regulatorischen Landschaft für digitale Zahlungen unter Druck. Der Aufschlag von 28% auf den Schlusskurs vom Dienstag würde den Aktionären von PayPal bei einem Abschluss des Deals einen erheblichen sofortigen Gewinn bescheren.

Ambitionen im Stablecoin-Zahlungsverkehr

Ein Deal würde zwei der aggressivsten Akteure im Stablecoin-Zahlungsverkehr vereinen. Stripe hat seine Krypto- und Stablecoin-Fähigkeiten ausgebaut, unter anderem durch die kürzliche Übernahme der Stablecoin-Plattform Bridge. Auch Advent International hat stark in Fintech und Zahlungsinfrastruktur investiert. Ein Zusammenschluss mit PayPal würde einen Giganten schaffen, der in der Lage ist, traditionelle Finanznetzwerke und andere Tech-Riesen im Rennen um die Vorherrschaft bei Stablecoin-basierten Transaktionen herauszufordern.

Wie es weitergeht

Das Angebot ist noch vorläufig und unterliegt der Due Diligence sowie weiteren Verhandlungen. Der Vorstand von PayPal hat sich noch nicht öffentlich geäußert. Der Bericht, der zuerst von Reuters veröffentlicht wurde, deutet darauf hin, dass die Gespräche noch andauern, aber noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist. Aufgrund der Größe und des Markteinflusses der beteiligten Unternehmen könnten auch Regulierungsbehörden den Deal prüfen.