Tether hat SoftBanks Anteil an Twenty One zurückgekauft, der Bitcoin-Treasury-Firma, die Tether selbst mitgegründet hat. Der Deal verschafft dem Stablecoin-Emittenten die vollständige Kontrolle über das Unternehmen. SoftBank hatte zuvor fast 1 Milliarde US-Dollar in Twenty One investiert.
SoftBanks Milliardenwette
SoftBanks Investition in Twenty One war eine der größten Unternehmenswetten auf ein Bitcoin-fokussiertes Unternehmen. Der japanische Mischkonzern steuerte fast 1 Milliarde US-Dollar bei und unterstützte damit ein Unternehmen, das Bitcoin in Unternehmensbilanzen halten und verwalten sollte. Twenty One wurde von Tether mitgegründet, sodass der Stablecoin-Emittent bereits einen Platz am Tisch hatte.
Warum Tether den Anteil zurückkaufte
Tether gab nicht bekannt, warum es sich entschied, SoftBank auszuzahlen, aber der Schritt verschafft dem Unternehmen die vollständige Eigentümerschaft. Twenty One ist als Bitcoin-Treasury strukturiert – im Wesentlichen eine Firma, die Bitcoin als primäre Reserveanlage hält. Da Tether nun die volle Kontrolle hat, kann der Stablecoin-Emittent die Treasury-Strategie direkt steuern, ohne den Einfluss eines externen Investors.
Was mit den fast 1 Milliarde US-Dollar passiert
SoftBanks Ausstieg bedeutet, dass Tether zahlen musste – vermutlich eine beträchtliche Summe, auch wenn der genaue Preis nicht bekannt gegeben wurde. Die ursprüngliche Investition betrug fast 1 Milliarde US-Dollar, sodass der Rückkauf wahrscheinlich in dieser Größenordnung lag. Tether ist durch seine Stablecoin-Geschäfte finanzstark, aber es ist dennoch eine große Barausgabe.
Tether besitzt nun die Bitcoin-Treasury-Firma, die es miterschaffen hat. Das verschafft dem Unternehmen ein Werkzeug zur Verwaltung seiner eigenen Bitcoin-Reserven – Tether hat bereits Bitcoin für sein Reserveportfolio angehäuft. Twenty One könnte auch anderen Firmenkunden dienen. Aber vorerst geht es bei dem Deal um Kontrolle. Die Frage ist, was Tether als Nächstes damit macht.




