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Uphold entlässt 17 % der Belegschaft und konzentriert sich auf Krypto-Infrastruktur

Uphold entlässt 17 % der Belegschaft und konzentriert sich auf Krypto-Infrastruktur

Uphold entlässt 17 % seiner Belegschaft und konzentriert sich wieder auf die Krypto-Infrastruktur, wie das Unternehmen diese Woche mitteilte. Der Schritt erfolgt, während der anhaltende Bärenmarkt die Firmen dazu zwingt, Einnahmequellen jenseits von Handelsgebühren zu finden – und während einige Wettbewerber bereits das Handtuch geworfen haben.

Die neue Strategie

Uphold wird künftig als Krypto-Infrastrukturanbieter und nicht mehr als kundenorientierte Börse agieren. Das Unternehmen gab an, anderen Unternehmen Backend-Dienste wie Verwahrung, Staking und Zahlungsschienen anzubieten. Die Umstellung bedeutet einen geringeren Personalbestand: Rund 17 % der Belegschaft werden entlassen, so die Ankündigung.

Warum jetzt

Der Bärenmarkt hat sich so lange hingezogen, dass Geschäftsmodelle, die auf dem Handelsvolumen von Privatanlegern basieren, nicht mehr tragfähig sind. Uphold ist nicht das einzige Unternehmen, das seine Strategie überdenkt. Mehrere Krypto-Firmen haben in diesem Jahr bereits vollständig geschlossen, darunter BitMEX und BitMart, die beide Anfang 2026 ihren Betrieb einstellten. Andere senken die Kosten und schwenken auf stabilere Einnahmequellen um.

Was passiert mit den Nutzern

Uphold erklärte, dass Privatkunden die Plattform vorerst weiterhin nutzen können, der langfristige Fokus des Unternehmens jedoch auf institutionellen und Geschäftskunden liegt. Die Firma gab nicht an, ob sie plant, ihren Privatkundenhandel irgendwann auslaufen zu lassen. Derzeit sind Ein- und Auszahlungen weiterhin aktiv.

Die Entlassungen sollen bis Ende August abgeschlossen sein. Betroffene Mitarbeiter erhalten Abfindungen, so das Unternehmen.