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25 weitere Banken schließen sich Qivalis an – Europäisches Stablecoin-Netzwerk wächst auf 37 Institute

25 weitere Banken schließen sich Qivalis an – Europäisches Stablecoin-Netzwerk wächst auf 37 Institute

25 weitere Banken haben sich Qivalis angeschlossen, dem europäischen Stablecoin-Projekt, womit die Gesamtzahl der teilnehmenden Finanzinstitute auf 37 in 15 Ländern steigt. Die diese Woche angekündigte Expansion markiert einen stetigen Aufbau eines blockchainbasierten Zahlungsnetzwerks, von dem sich europäische Kreditinstitute eine geringere Abhängigkeit von US-dominierten Zahlungswegen erhoffen.

Ein Konsortium, das weiter wächst

Qivalis startete im vergangenen Jahr mit einem Dutzend Banken. Inzwischen ist die Zahl mehr als verdreifacht. Die 37 Institute sind in 15 europäischen Ländern vertreten, von großen Finanzplätzen wie Deutschland und Frankreich bis hin zu kleineren Märkten. Das Projekt nennt nicht alle Mitglieder, doch die Größenordnung deutet auf eine breite institutionelle Nachfrage nach einem heimischen Stablecoin-Netzwerk hin.

Warum europäische Banken diesen Schritt gehen

Die Motivation ist recht einfach. Die meisten grenzüberschreitenden Zahlungen und Stablecoin-Transaktionen laufen heute über eine Infrastruktur, die von US-Unternehmen und -Netzwerken dominiert wird. Europäische Kreditinstitute wollen eine Alternative, die unter ihrem eigenen Regulierungsrahmen operiert und nicht von Entscheidungen in Washington oder New York abhängt. Qivalis gibt ihnen einen Anteil an der Infrastruktur selbst.

Was Qivalis eigentlich tut

Es handelt sich um ein auf Euro lautendes Stablecoin-Netzwerk, das für schnelle und günstige Abrechnungen zwischen teilnehmenden Banken konzipiert ist. Stellen Sie es sich als private Blockchain für den Großhandelszahlungsverkehr vor. Die Technologie ist nicht spektakulär – sie ist auf Compliance und Zuverlässigkeit ausgelegt, nicht auf Spekulation. Genau das wollen Banken, wenn sie echtes Geld bewegen.

Einordnung in das größere Bild

Es gibt andere europäische Stablecoin-Projekte, aber nur wenige haben eine solche Unterstützung durch Banken. Die Frage ist nun, ob Qivalis genügend Volumen anziehen kann, um zu einem echten Konkurrenten für USDC oder die auf dem Dollar basierenden Systeme zu werden. Die Banken sind an Bord – aber die tatsächliche Nutzung wird entscheiden, ob diese Sache abhebt. Viele Augen ruhen in den nächsten Monaten auf dem Netzwerk, wenn es mit seinem erweiterten Teilnehmerkreis in Betrieb geht.