Allbridge erlitt diese Woche einen Cross-Chain-Exploit, bei dem rund 1,65 Millionen Dollar verloren gingen. Der Angreifer transferierte die gestohlenen Gelder von Solana nach Ethereum und tauschte sie in ETH um.
Wie der Angriff ablief
Der Exploit zielte auf die Cross-Chain-Infrastruktur von Allbridge ab. Der Angreifer bewegte Vermögenswerte von Solana auf Ethereum und konvertierte sie dort in Ether. Die genaue Methode wurde nicht offengelegt, aber der Liquiditätspool der Brücke trug die Verluste.
Die Lücke von 350.000 Dollar
Erste Berichte bezifferten den Verlust auf 2 Millionen Dollar. Die eigene Nachanalyse des Projekts gibt die Summe mit rund 1,65 Millionen Dollar an. Das ist eine erhebliche Differenz – etwa 17,5 % – und es ist noch unklar, ob dies auf zurückgewonnene Gelder, falsch bewertete Token oder andere Faktoren zurückzuführen ist.
Was der Angreifer als Nächstes tat
Nach dem Tausch hielt der Angreifer einen großen ETH-Betrag. On-Chain-Daten zeigen, dass die Gelder seit der ersten Konvertierung nicht bewegt wurden. Ob der Täter versuchen wird, sie über einen Mischer zu waschen oder einfach auf dem Ether sitzen zu bleiben, ist die offene Frage.
Allbridge hat noch keinen Zeitplan für eine Behebung oder einen Rückzahlungsplan bekannt gegeben. Nutzer warten ab, ob das Team betroffene Liquiditätsanbieter entschädigen wird. Der Exploit ist eine Erinnerung daran, dass Cross-Chain-Brücken ein fragiles Glied im Ökosystem bleiben – und dass eine einzige Sicherheitslücke in Minuten Millionen abfließen lassen kann.



