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Analyst prognostiziert Bitcoin-Crash auf 42.000 US-Dollar unter Verweis auf bärische Signale

Analyst prognostiziert Bitcoin-Crash auf 42.000 US-Dollar unter Verweis auf bärische Signale

Ein Krypto-Analyst namens Chiefy prognostiziert, dass Bitcoin auf 42.000 US-Dollar abstürzen wird – ein Rückgang von fast 50 % gegenüber den heutigen 80.367 US-Dollar. Die Prognose basiert auf einem Muster, das Chiefy als „Trittsteine“ bezeichnet, bei dem tiefere Hochs und tiefere Tiefs die Struktur des Bärenmarktes von 2022 wiederholen. Die Warnung kommt, während Bitcoin den 1-Tage-200 gleitenden Durchschnitt testet – dasselbe Niveau, das bereits im Januar 2026 eine Erholung blockierte.

Das Trittstein-Muster

Chiefys Prognose zeichnet einen konkreten Pfad: Bitcoin fällt von 82.000 auf 50.000 US-Dollar, erholt sich auf 63.000 US-Dollar und stürzt schließlich auf 42.000 US-Dollar ab. Die Analyse vergleicht die aktuelle Kursentwicklung mit Mitte 2022, als ähnlich tiefere Hochs und tiefere Tiefs den Markt monatelang nach unten zogen. Dieser 200-Tage gleitende Durchschnitt ist entscheidend – er wirkte im Januar als Widerstand und wird nun erneut getestet. Falls er hält, könnte der Ausverkauf noch schneller werden.

Nachfragekennzahlen zeigen Rot

Forscher von CryptoQuant untermauern die bärische Einschätzung. Ihre Daten zeigen, dass die scheinbare Nachfragemetrik von Bitcoin – die 30-Tage-Veränderung der On-Chain-Spot-Käufe – während des gesamten April-Kursanstiegs negativ blieb. Das bedeutet, dass hinter der Aufwärtsbewegung kein echter Kaufdruck stand. Stattdessen wurde der Anstieg auf 80.000 US-Dollar Ende April/Anfang Mai durch eine höhere Nachfrage nach Perpetual Futures angetrieben, was an den Beginn des Bärenmarktes 2022 erinnert. Eine derart leverage-getriebene Rallye kippt in der Regel schnell.

ETF-Abflüsse beschleunigen sich

Der Verkaufsdruck kommt nicht nur von Derivaten. Die Bitcoin-ETF-Flüsse verzeichnen anhaltende Nettoabflüsse in Höhe von insgesamt 423,15 Millionen US-Dollar allein in den letzten zwei Tagen. Das ist ein beträchtlicher Betrag, der über den zugänglichsten institutionellen Kanal den Markt verlässt. Der Zeitpunkt ist nicht ideal – derart starke Abflüsse gehen oft einem Kursrückgang voraus oder begleiten ihn.

Ob sich das Trittstein-Muster genau so abspielt, wie Chiefy es gezeichnet hat, hängt davon ab, ob die Spot-Nachfrage zurückkehrt. Derzeit weisen die On-Chain-Daten und die ETF-Flüsse in dieselbe Richtung.