Die Regierung Bhutans hat bisher im Jahr 2026 Bitcoin im Wert von über 230 Millionen Dollar verkauft, wobei der jüngste Teil – eine Überweisung von 8,1 Millionen Dollar – in dieser Woche entdeckt wurde. Die Zahlen stammen von der Blockchain-Analysefirma Arkham, die die Wallet-Aktivitäten des Landes verfolgt. Die Verkäufe deuten auf einen stetigen Abbau dessen hin, was einst eine beträchtliche nationale Krypto-Reserve war.
Was Arkhams Daten zeigen
Laut Arkhams On-Chain-Daten hat Bhutan seit Jahresbeginn regelmäßig Bitcoin in Tranchen bewegt. Die kumulierte Summe übersteigt nun 230 Millionen Dollar. Die jüngste Transaktion im Wert von 8,1 Millionen Dollar wurde Anfang dieser Woche als Teil dessen gemeldet, was Arkham als fortlaufende Verkaufsstrategie des Königreichs beschrieb. Die Überweisungen sind im öffentlichen Hauptbuch sichtbar und geben den Märkten einen Echtzeit-Einblick in die Aktivitäten der Regierung.
Warum Bhutan verkauft
Die genauen Gründe für die Verkäufe sind nicht öffentlich bekannt, aber das Muster ist klar: Bhutan reduziert stetig seinen Bitcoin-Bestand. Das Land hatte die Kryptowährung ursprünglich vor Jahren durch Mining-Aktivitäten angehäuft, wobei es seine günstige Wasserkraft nutzte. Nun scheint es diese Bestände in Fiatgeld umzuwandeln, vermutlich für Haushaltsbedürfnisse oder Infrastrukturinvestitionen. Es handelt sich nicht um einen panischen Ausverkauf – die Bewegungen erfolgten methodisch und über Monate verteilt.
Was noch in der Staatskasse ist
Arkham hat den verbleibenden Saldo in Bhutans Wallets nicht offengelegt, doch die in diesem Jahr verkauften 230 Millionen Dollar deuten darauf hin, dass die ursprünglichen Bestände beträchtlich waren. Da der Ausverkauf noch aktiv ist, stellt sich die Frage, wie viel das Königreich noch zu bewegen plant. Vorerst kommen die Überweisungen weiterhin – und der Markt beobachtet sie.




