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Binance Australia verlangt ab 1. Juli Absender- und Begünstigteninformationen für Kryptotransfers

Binance Australia verlangt ab 1. Juli Absender- und Begünstigteninformationen für Kryptotransfers

Binance Australia verschärft seine Überweisungsanforderungen. Ab dem 1. Juli wird die Börse Absender- und Begünstigteninformationen für alle Kryptotransfers verlangen. Mit dieser Maßnahme bringt sich die Plattform in Einklang mit den globalen Standards zur Bekämpfung von Geldwäsche.

Einzelheiten der neuen Regel

Ab dem 1. Juli 2026 müssen alle Kryptotransfers, die über Binance Australia gesendet oder empfangen werden, den vollständigen Namen und die Adresse sowohl des Absenders als auch des Begünstigten enthalten. Die Börse betont, dass die Anforderung für alle Transaktionen gilt, unabhängig von der Transaktionsgröße. Nutzer, die die erforderlichen Angaben nicht liefern, sehen ihre Transfers blockiert, bis die Informationen nachgereicht werden.

In Einklang mit der Travel Rule

Die Politik spiegelt die sogenannte Travel Rule wider, eine Empfehlung der Financial Action Task Force (FATF), die virtuelle Asset-Dienstanbieter dazu verpflichtet, Absender- und Begünstigteninformationen während Transaktionen untereinander auszutauschen. Australiens Finanznachrichtendienst AUSTRAC hat Börsen dazu aufgefordert, den Standard zu übernehmen. Die Maßnahme von Binance Australia ist die jüngste in einer Welle von Compliance-Verbesserungen im lokalen Kryptosektor.

Was Nutzer tun müssen

Für die meisten Privatkunden bedeutet die Änderung, dass beim Senden von Kryptowährungen ein oder zwei zusätzliche Felder ausgefüllt werden müssen. Binance Australia wird Nutzer wahrscheinlich auffordern, ihre persönlichen Daten vor Abschluss einer Überweisung hinzuzufügen oder zu verifizieren. Die Börse hat noch keine detaillierten Anweisungen veröffentlicht, aber der Stichtag am 1. Juli rückt schnell näher. Nutzer, die ihre Kontodaten noch nicht aktualisiert haben, sollten dies bald tun, um Überweisungsverzögerungen zu vermeiden.

Die Anforderung betrifft auch Unternehmen und institutionelle Kunden, die möglicherweise sicherstellen müssen, dass die Daten ihrer Geschäftspartner bereitstehen. Bisher hat Binance Australia noch nicht bekannt gegeben, ob die Regel schrittweise eingeführt oder von Anfang an strikt durchgesetzt wird. Auf jeden Fall markiert der 1. Juli einen klaren Wandel hin zu transparenteren Kryptotransfers in Australien.