Bitcoin wird diese Woche bei etwa 63.500 $ gehandelt, ein Preis, der laut Analyst Charles Edwards exakt den durchschnittlichen Produktionskosten des Netzwerks für das Mining entspricht. Das bedeutet, dass Miner bei den aktuellen Kursen keinen Gewinn mehr erzielen – sie arbeiten an der Gewinnschwelle.
Woher die Zahl kommt
Edwards, dessen Arbeit zu den Bitcoin-Produktionskosten weithin beachtet wird, beziffert die durchschnittlichen Kosten für die Produktion eines Bitcoins auf etwa den aktuellen Preis. Diese Zahl ist nicht statisch; sie ändert sich mit den Energiepreisen, der Hardware-Effizienz und der Netzwerkschwierigkeit. Doch derzeit drückt der Markt gegen diese Linie, und niemand macht an der Marge Gewinn.
Miner arbeiten mit geringen Margen, wenn Bitcoin nahe an den Produktionskosten liegt. Sie können die Preise nicht einfach erhöhen – das Protokoll legt die Blockbelohnung fest. Also sitzen sie fest. Manche könnten Coins halten, anstatt mit Verlust zu verkaufen, aber das bedeutet, dass sie Geld für Strom und Hosting verbrennen. Andere mit älteren Anlagen könnten gezwungen sein, den Betrieb einzustellen, wenn der Preis hier bleibt. Die Fakten sagen nicht, dass dies bereits geschehen ist, aber der Druck ist real.
Die historische Wertspanne
Der jüngste Ausverkauf geschah nicht im luftleeren Raum – er trieb Bitcoin zurück in eine Preisspanne, die traditionell langfristigen Wert markiert. Edwards und andere haben auf diese Spanne als eine Zone hingewiesen, in der geduldige Käufer bereits früher eingestiegen sind. Es ist keine Garantie, aber das Preismuster ist vorhanden.
Die eigentliche Frage ist, ob Bitcoin über den Produktionskosten bleibt oder darunter fällt. Ein anhaltender Rückgang könnte eine Bereinigung unter den teuren Minern auslösen. Vorerst beobachtet der Markt, und die nächsten Wochen werden zeigen, ob diese Spanne hält.




