Bitcoin fiel am 28. Juli unter 64.000 US-Dollar und löste damit innerhalb einer Stunde Liquidationen von gehebelten Positionen im Wert von rund 100 Millionen US-Dollar aus. Es ist das dritte Mal in dieser Woche, dass Händler auf diesem Niveau aus dem Markt gedrängt wurden.
Die 64.000-US-Dollar-Marke
Der Kursrutsch unter 64.000 US-Dollar hielt nicht lange an, reichte aber aus, um eine Kaskade von Zwangsverkäufen auszulösen. Daten zufolge wurden innerhalb von 60 Minuten Long- und Short-Positionen im Wert von rund 100 Millionen US-Dollar liquidiert. Dieser Schritt erfolgt nach zwei früheren Tests derselben Preiszone in dieser Woche, die jeweils zu einer ähnlichen Welle von Liquidationen gehebelter Trader führten.
Liquidationen im Fokus
Die 100-Millionen-US-Dollar-Zahl umfasst Positionen über mehrere große Börsen hinweg. Obwohl dies historisch gesehen keine enorme Summe ist, deutet die Geschwindigkeit der Liquidation – alles innerhalb einer Stunde – auf einen konzentrierten Auslöser hin. Das wiederholte Muster bei 64.000 US-Dollar lässt Trader genau beobachten, ob dieses Niveau halten oder deutlicher durchbrochen wird.
Wiederholte Ausverkäufe
Es ist das dritte Mal innerhalb von sieben Tagen, dass der Markt eine scharfe Bewegung um 64.000 US-Dollar erlebt. Jedes Mal folgte einem ähnlichen Drehbuch: ein kurzer Rutsch unter die runde Zahl, eine Welle von Liquidationen und dann eine teilweise Erholung. Die Beständigkeit wirft Fragen über die Tiefe der Unterstützung auf diesem Preisniveau auf und ob große Akteure es absichtlich testen.
Vorerst bleibt die 64.000-US-Dollar-Marke ein wichtiger Kampfplatz, den der Markt diese Woche zum dritten Mal testet. Für die jüngste Bewegung wurde kein eindeutiger Auslöser identifiziert, und die Handelsvolumina bleiben im Rahmen der jüngsten Durchschnittswerte.




