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Bitcoin-Langzeitinhaber-Bestand erreicht Rekord von 14,8 Millionen BTC

Bitcoin-Langzeitinhaber-Bestand erreicht Rekord von 14,8 Millionen BTC

Die Langzeitinhaber von Bitcoin haben ihren gemeinsamen Bestand auf ein Allzeithoch gesteigert. Das Angebot, das von Anlegern gehalten wird, die ihre Coins seit mehr als 155 Tagen nicht bewegt haben, liegt nun bei 14,8 Millionen BTC. Das ist ein Rekord – und folgt auf einen deutlichen Rückgang Ende letzten Jahres.

Der Rekord im Kontext

Der Bestand der Langzeitinhaber fiel in der zweiten Jahreshälfte 2025. Er erreichte im Februar 2026 seinen Tiefpunkt und begann dann wieder zu steigen. Der Anstieg stoppte erst, als er diese Woche den alten Höchststand durchbrach und einen neuen Rekord setzte. Die Kennzahl zählt Coins, die seit mindestens 155 Tagen nicht bewegt wurden – ein Schwellenwert, der weit verbreitet ist, um echte Halter von Händlern zu unterscheiden.

Was die 155-Tage-Verzögerung bedeutet

Der jüngste Aufwärtstrend zeigt eine wachsende Neigung zum Halten. Das bedeutet jedoch nicht, dass aktuell massiv zugekauft wird. Die 155-tägige Verzögerung zwischen einem Kauf und dem Zeitpunkt, an dem die Münze als langfristig gehalten registriert wird, bedeutet, dass der aktuelle Rekord Käufe widerspiegelt, die vor Monaten getätigt wurden. Wenn jemand im letzten November gekauft hat, ist diese Münze erst diese Woche in den Langzeitbestand eingeflossen. Der Rekord ist also ein nachlaufendes Signal für Überzeugung, kein Abbild der aktuellen Nachfrage.

Wo die Preise stehen

Bitcoin wird derzeit bei rund 80.700 USD gehandelt und bewegt sich seitwärts. Der Preis ist nicht parallel zum Halterbestand gestiegen. Das liegt zum Teil daran, dass die Kennzahl das Altern bestehender Coins erfasst und nicht den Zufluss neuen Geldes. Dennoch bedeutet ein steigendes Langzeitangebot in der Regel, dass weniger Coins zum Verkauf verfügbar sind – eine Angebotsverknappung, die relevant werden könnte, wenn die Nachfrage anzieht.

Die nächste Frage ist, ob die Halter an ihrer Strategie festhalten. Bleibt der Preis flach, könnten einige ungeduldig werden. Doch vorerst zeigen die Daten, dass die langfristig orientierte Anlegergruppe fester hält als je zuvor.