Bitcoin hat laut der On-Chain-Analysefirma CryptoQuant eine wichtige Widerstandsmarke im Bärenmarkt erreicht. Die Daten des Unternehmens zeigen, dass sich die Kryptowährung einer Zone nähert, die historisch gesehen die Obergrenze von Bärenmarkterholungen markiert hat. Gleichzeitig nehmen Händler Berichten zufolge Gewinne mit, was den Eindruck verstärkt, dass der Aufwärtstrend an Schwung verlieren könnte.
Die Widerstandsmarke
CryptoQuant identifizierte die Schwelle mithilfe von On-Chain-Metriken, die den realisierten Preis und das Spent Output Profit Ratio verfolgen. Diese Indikatoren haben sich in früheren Bärenzyklen mehrfach umgekehrt und signalisierten, wann der Verkaufsdruck wahrscheinlich zunehmen würde. Der aktuelle Wert deutet darauf hin, dass Bitcoin ein Niveau testet, das bereits in den Jahren 2023 und Anfang 2025 scharfe Rücksetzer ausgelöst hat.
Zunehmende Gewinnmitnahmen
Die Gewinnmitnahmen nehmen zu, während die Kurse weiter steigen, wie die Daten zeigen. Wallets, die Bitcoin über Monate oder Jahre gehalten haben, transferieren Coins überdurchschnittlich häufig an Börsen. Dieses Verhalten geht oft einem lokalen Hoch voraus, garantiert es jedoch nicht. Die Kombination aus einer harten Widerstandsmarke und steigenden Verkaufsaufträgen macht Händler vorsichtig.
Worauf Händler achten
Derzeit gleicht der Markt einem Geduldsspiel. Sollte Bitcoin den Durchbruch nicht schaffen, ist ein Rückzug in Richtung niedrigerer Unterstützungszonen möglich. Gelingt der Ausbruch, könnte der Widerstand in eine Unterstützung umschlagen und eine längere Erholung einleiten. Die Analysten von CryptoQuant haben keine Richtung vorgegeben – sie weisen lediglich auf das Risiko hin. Die nächsten Tage werden zeigen, ob dieser Widerstand hält oder zu einer weiteren durchbrochenen Decke wird.




